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Aiwanger: "Das Beispiel Rosenthal zeigt: Es ist traurige Realität, dass Unternehmen sich in Bayern und Deutschland immer seltener Produktionsstandorte leisten können"

SPEICHERSDORF  Der Glas- und Porzellanhersteller Rosenthal wird ab Ende 2026 nur noch an seinem Standort Rothbühl im oberfränkischen Selb produzieren. Am Standort Speichersdorf bleibt lediglich die Logistik erhalten. Diese Entscheidung hat die Arcturus-Gruppe, Muttergesellschaft von Rosenthal, heute offiziell bekannt gegeben. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger kommentiert: "Leider ist es traurige Realität, dass sich Firmen in Bayern und Deutschland immer seltener Produktionsstandorte leisten können. Es lohnt sich nicht mehr, weil Deutschland zu langsam und oftmals zu teuer ist. Das wird am Beispiel Rosenthal einmal mehr deutlich. Trotz der schlechten Nachricht aus Oberfranken müssen wir aber auch sehen, dass hier ein Produktionsstandort erhalten bleibt. Das ist nicht selbstverständlich. Ich danke der Firma Rosenthal für ihr Bekenntnis zum Standort Bayern und hoffe, dass die Umstrukturierung so sozialverträglich wie möglich abläuft."

Aiwanger hatte den Produktionsstandort Thomas am Kulm in Speichersdorf Ende 2024 besucht, um sich mit Vertretern der Unternehmensführung und des Betriebsrats zur Standortfrage auszutauschen. Es wurde deutlich, dass angesichts der schwierigen Marktlage langfristig nur ein Standort mit entsprechenden Investitionen rentabel fortgeführt werden kann. Für Speichersdorf ist die Entscheidung heute natürlich eine schlechte Nachricht. Doch Minister Hubert Aiwanger betont, dass das Bayerische Wirtschaftsministerium und seine Ansiedlungsagentur Invest in Bavaria künftige Ansiedlungen auf dem Areal in Speichersdorf bestmöglich begleiten und fördern werden.

 

Ansprechpartner:
Bastian Brummer
Stellv. Pressesprecher


Pressemitteilung-Nr. 59/25
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