Energiedaten

Unsere Energiedaten geben Antworten auf Fragen zur bayerischen Energieversorgung.

Monitoringbericht 2020

Der Monitoringbericht zum Umbau der Energieversorgung Bayerns dokumentiert die Entwicklung von 2010 bis 2020 hinsichtlich der energiepolitischen Ziele des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie für das Jahr 2025. Diese wurden im Bayerischen Energiekonzept von 2011 definiert, im Bayerischen Energieprogramm von 2015 konkretisiert sowie im Bayerischen Aktionsprogramm Energie von 2019 konsequent fortgeschrieben. Er zeigt auf, welche Ziele aktuell erreicht würden und wo wir die Transformationsgeschwindigkeit deutlich erhöhen müssen. Darüber hinaus gibt der Bericht Auskunft über die Sicherheit der Stromversorgung, zeigt die Entwicklung bei Energiepreisen auf und geht auf die zur Umsetzung der Energiewende eingesetzten Fördermittel ein.

Publikationen

Monitoringbericht 2020

Der Monitoringbericht dokumentiert den Fortschritt beim Umbau der Energieversorgung Bayerns und geht auf die Aspekte Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Einsatz von Fördermitteln vertieft ein.

Stand: Januar 2022
Publikationen

Energiedaten.Bayern – Schätzbilanz

In der vorliegenden Studie werden die Ergebnisse bis zum Jahr 2020 überblicksartig dargestellt.

Stand: Oktober 2021
Publikationen

Energiedaten.Bayern – Schätzbilanz (Kurzfassung)

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Endbericht „Energiedaten.Bayern - Schätzbilanz, Daten bis zum Jahr 2020“ des Leipziger Instituts für Energie GmbH (IE Leipzig).

Stand: Oktober 2021
Publikationen

Energiedaten.Bayern - kompakt

Die zusammengestellten Tabellen und Grafiken informieren in kompakter Form über die wichtigsten Daten zur Energieversorgung in Bayern.

Stand: Februar 2020

Schätzbilanz 2020

Die bayerische Energiebilanz entsteht durch Zusammenfassung verschiedenster Statistiken aus allen Gebieten der Energiewirtschaft. Die Vielzahl der auszuwertenden Quellen und die dafür erforderlichen statistischen Arbeiten erfordern ihre Zeit. Die amtliche Energiebilanz liegt daher erst etwa zwei Jahre nach Ablauf des jeweiligen Berichtsjahres vor.

Gegenwartsnahe Daten zur Entwicklung der Energieversorgung sind im Rahmen der Energiewende jedoch von entscheidender Bedeutung. Daher wird im Auftrag des StMWi jährlich eine Schätzbilanz auf Basis eines mathematisch-energiewirtschaftlichen Modells berechnet und die Ergebnisse in Form eines Berichts sowie einer Zusammenfassung veröffentlicht. Damit liegen für Bayern bereits im dritten Quartal erste Zahlen zur Energieversorgung des Vorjahres vor.

Bruttostromerzeugung 2020

Nach vorläufigen Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik wurden 2020 in Bayern 75,7 Terawattstunden (TWh) Strom erzeugt. Während auf Bundesebene gegenüber 2019 insgesamt ein Rückgang zu verzeichnen war, konnte in Bayern damit eine Zunahme von 0,7 TWh festgestellt werden. Dies ist auf eine Zunahme der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien um 0,9 TWh zurückzuführen, wohingegen die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern mit -0,2 TWh leicht rückläufig war. Mit 52,3 Prozent wurde 2020 erneut mehr als die Hälfte des Stroms in Bayern aus erneuerbaren Energien erzeugt.

Die Zunahme der Stromerzeugung in 2020 - sowohl aus erneuerbaren Energien als auch insgesamt - ist im Wesentlichen auf die gestiegene Stromerzeugung aus Bioenergie (+0,9  TWh) zurückzuführen. Die Schwankungen der dargebotsabhängigen Stromerzeugungen aus Photovoltaik (+0,9 TWh), Wasser (-0,8 TWh) und Wind (-0,1 TWh) glichen sich in Jahressumme hingegen nahezu aus. Auf nahezu unverändertem Niveau zeigte sich auch die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern mit 36,1 TWh (-0,2 TWh), wobei die Erzeugungsrückgänge bei Kernenergie (‑1,6 TWh) und Kohle (-0,7 TWh) durch den Erzeugungszuwachs beim Erdgas (+2,2 TWh) in Jahressumme etwa ausgeglichen wurden.

Energiebilanz 2018

Die jüngste amtliche Energiebilanz liegt für das Jahr 2018 vor. Für einen Vergleich der Bilanzjahre bis 2017 mit 2018 ist zu beachten, dass sich aufgrund der Novelle des Energiestatistikgesetzes (EnStatG-Novelle) die Erhebungsgrundlage mit dem Bilanzjahr 2018 geändert hat. Daraus ergeben sich statistische Brüche. In der Folge sind die Werte für 2018 mit den vorherigen Werten zum Teil nur eingeschränkt quantitativ vergleichbar.

Im Jahr 2018 betrug der Primär­energie­verbrauch (PEV) in Bayern 1831 PJ. Die Rückgänge bei der Strom­erzeugung aus Kernenergie und Stein­kohlen wirkten sich mit -27,8 Prozent bzw. -21 Prozent deutlich auf den Primär­energie­verbrauch aus. Insgesamt ging dieser um 6 Prozent zurück.

Wirkung entfalten die statistischen Brüche im Endenergieverbrauch insbesondere bei den Mineralölprodukten, bei elektrischem Strom aber unter anderem auch bei den erneuerbaren Energien und der Fern­wärme. Ein quantitativer Vergleich mit den Vorjahren ist hier nur eingeschränkt möglich.

Hier geht es zur Energiebilanz 2018 inklusive weitergehender Aus­wertungen und Informationen. Die Daten stehen ab sofort als Gesamtdatei im PDF- und im Excel-Format zum Download bereit. Bitte beachten Sie auch die nachrichtlich bereitgestellte EnergiebilanzAB, welche die Flug­kraftstoffe für den internationalen Luftverkehr im Gleich­klang mit der internationalen Energie- und Klimaberichterstattung (UN, EU) sowie der Umwelt­öko­nomischen Gesamtrechnung der Länder (UGRdL) ausweist.

Energiedaten.Bayern - kompakt

Die Publikation informiert in kompakter Form über die wichtigsten Daten zur Energieversorgung in Bayern. Dargestellt werden aktuelle Werte aus der Energiebilanz 2017, vorläufige Werte für 2018 sowie die Brutto­strom­erzeugung 2018. Anhand von Vergleichswerten aus der Vergangenheit kann die Entwicklung der erneuerbaren und konventionellen Energien leicht nachvollzogen werden.

Die zusammengestellten Tabellen und Grafiken unterrichten zu folgenden Themen: Primär- und Endenergieverbrauch, Primärenergieproduktivität, Aufkommen und Verbrauch von Strom, Gas-, Öl- und Kohleversorgung, Energiebedingten CO2-Emissionen.