Energiedaten

Unsere Energiedaten geben Antworten auf Fragen zur bayerischen Energieversorgung.

Schätzbilanz 2021

Die bayerische Energiebilanz entsteht durch Zusammenfassung verschiedenster Statistiken aus allen Gebieten der Energiewirtschaft. Die Vielzahl der auszuwertenden Quellen und die dafür erforderlichen statistischen Arbeiten erfordern ihre Zeit. Die amtliche Energiebilanz liegt daher erst etwa zwei Jahre nach Ablauf des jeweiligen Berichtsjahres vor.

Gegenwartsnahe Daten zur Entwicklung der Energieversorgung sind im Rahmen der Energiewende jedoch von entscheidender Bedeutung. Daher wird im Auftrag des StMWi jährlich eine Schätzbilanz auf Basis eines mathematisch-energiewirtschaftlichen Modells berechnet und die Ergebnisse in Form eines Berichts sowie einer Zusammenfassung veröffentlicht. Damit liegen für Bayern bereits im dritten Quartal erste Zahlen zur Energieversorgung des Vorjahres vor.

Monitoringbericht 2020

Der Monitoringbericht dokumentiert den Fortschritt beim Umbau der Energieversorgung Bayerns.

Stand: Januar 2022

Energiedaten.Bayern – Schätzbilanz

In der vorliegenden Studie werden die Ergebnisse bis zum Jahr 2021 überblicksartig dargestellt.

Stand: September 2022

Energiedaten.Bayern – Schätzbilanz (Kurzfassung)

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Endbericht „Energiedaten.Bayern - Schätzbilanz“ des Leipziger Instituts für Energie.

Stand: September 2022

Energiedaten.Bayern - kompakt

Die zusammengestellten Tabellen und Grafiken informieren in kompakter Form über die wichtigsten Daten zur Energieversorgung in Bayern.

Stand: Februar 2020

Monitoringbericht 2020

Der Monitoringbericht zum Umbau der Energieversorgung Bayerns dokumentiert die Entwicklung von 2010 bis 2020 hinsichtlich der energiepolitischen Ziele des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie für das Jahr 2025. Diese wurden im Bayerischen Energiekonzept von 2011 definiert, im Bayerischen Energieprogramm von 2015 konkretisiert sowie im Bayerischen Aktionsprogramm Energie von 2019 konsequent fortgeschrieben. Er zeigt auf, welche Ziele aktuell erreicht würden und wo wir die Transformationsgeschwindigkeit deutlich erhöhen müssen. Darüber hinaus gibt der Bericht Auskunft über die Sicherheit der Stromversorgung, zeigt die Entwicklung bei Energiepreisen auf und geht auf die zur Umsetzung der Energiewende eingesetzten Fördermittel ein.

Bruttostromerzeugung 2020

Nach vorläufigen Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik wurden 2020 in Bayern 74,9 Terawattstunden (TWh) Strom erzeugt. Während auf Bundesebene gegenüber 2019 insgesamt ein Rückgang zu verzeichnen war, konnte in Bayern das Vorjahresniveau der Stromerzeugung erreicht werden. Dies ist auf eine leichte Zunahme der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien um 0,2 TWh zurückzuführen, der ein Rückgang der Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern in gleicher Höhe gegenübersteht. Mit rund 52 Prozent wurde 2020 erneut mehr als die Hälfte des Stroms in Bayern aus erneuerbaren Energien erzeugt.

Aus konventionellen Energieträgern wurden in Summe auf 36,1 TWh Strom erzeugt, wobei die Erzeugungsrückgänge bei Kernenergie (‑1,6 TWh) und Kohle (-0,7 TWh) durch einen Erzeugungszuwachs beim Erdgas (+2,2 TWh) in Jahressumme etwa ausgeglichen wurden. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (38,9 TWh). Die Rückgänge bei der Stromerzeugung aus Wasserkraft (-0,8 TWh) und Windenergie (-0,1 TWh) wurden durch Zuwächse bei Photovoltaik (+0,9 TWh) und Bioenergie (+0,2 TWh) in Jahressumme etwa ausgeglichen.

Energiebilanz 2019

Der aktuelle Rand der Energiebilanzierung ist das Jahr 2019. Durch die Novelle des Energiestatistikgesetzes (EnStatG) hat sich die Erhebungsgrundlage mit dem Bilanzjahr 2018 geändert. Hierdurch kommt es zu statistischen Brüchen. Daher sind die Werte für 2018 und 2019 mit vorherigen Werten zum Teil nur eingeschränkt quantitativ vergleichbar.

Im Jahr 2019 betrug der Primärenergieverbrauch (PEV) in Bayern 1.867 PJ. Damit stieg dieser im Vorjahresvergleich um 2 %. Während Erdgas und Kohlen Verbrauchsrückgänge zwischen 3 % und 5 % verzeichneten, waren Verbrauchszuwächse insbesondere bei den erneuerbaren Energien (+4 %) und bei Mineralöl/Mineralölprodukten (+6 %) zu verzeichnen. Die Zuwächse im Mineralölbereich sind jedoch überwiegend Absatzeffekte in Folge der Preisentwicklung bei leichtem Heizöl. Die Energiebilanz muss beim leichten Heizöl auf Absatzzahlen des Mineralölhandels zurückgreifen, da Verbrauchswerte nicht vorliegen.

Hier geht es zur Energiebilanz 2019 inklusive weitergehender Auswertungen und Informationen. Die Daten stehen im Excel-Format zum Download bereit. Bitte beachten Sie auch die nachrichtlich bereitgestellte „Energiebilanz AB“, welche die Flugkraftstoffe für den internationalen Luftverkehr im Gleichklang mit der internationalen Energie- und Klimaberichterstattung (UN, EU) sowie der Umweltökonomischen Gesamtrechnung der Länder (UGRdL) ausweist.

Energiedaten.Bayern - kompakt

Die Publikation informiert in kompakter Form über die wichtigsten Daten zur Energieversorgung in Bayern. Dargestellt werden aktuelle Werte aus der Energiebilanz 2017, vorläufige Werte für 2018 sowie die Brutto­strom­erzeugung 2018. Anhand von Vergleichswerten aus der Vergangenheit kann die Entwicklung der erneuerbaren und konventionellen Energien leicht nachvollzogen werden.

Die zusammengestellten Tabellen und Grafiken unterrichten zu folgenden Themen: Primär- und Endenergieverbrauch, Primärenergieproduktivität, Aufkommen und Verbrauch von Strom, Gas-, Öl- und Kohleversorgung, Energiebedingten CO2-Emissionen.