Kennzahlen zur Raumstruktur

Statistiken zur Raumstruktur in Bayern

Die bayerische Bevölkerung lebte am 31.12.2020 zu 55,7 Prozent im ländlichen Raum (LR) und zu 44,3 Prozent im Verdichtungsraum (VR). Die Flächenanteile lagen bei 89,6 Prozent (LR) und 10,4 Prozent (VR). Der Raum mit besonderem Handlungsbedarf (RmbH) hatte 35,4 Prozent Bevölkerungsanteil sowie 53,7 Prozent Flächenanteil und umfasste bzgl. Anzahl 55,4 Prozent der bayerischen Gemeinden.

Von den Regierungsbezirken hatte Mittelfranken mit 68,0 Prozent den höchsten Bevölkerungsanteil im VR (Flächenanteil 22,2 Prozent), gefolgt von Oberbayern (61,4 Prozent; Fläche 16,2 Prozent) und Unterfranken (40,0 Prozent; Fläche 12,3 Prozent). Den höchsten Bevölkerungsanteil im LR hatte Niederbayern mit 100 Prozent, gefolgt von Oberfranken mit 80,0 Prozent (Flächenanteil 93,7 Prozent) und der Oberpfalz mit 75,0 Prozent (Fläche 95,8 Prozent).

Der RmbH verzeichnete in Unterfranken mit 90,4 Prozent den höchsten Einwohneranteil (Fläche 99,0 Prozent), gefolgt von Oberfranken (84,5 Prozent; Fläche 90,1 Prozent) und der Oberpfalz (57,7 Prozent; Fläche 72,4 Prozent).

Acht der 18 bayerischen Regionen lagen komplett im LR. Vollständig im RmbH lagen fünf Regionen: Bayerischer Untermain (1), Main-Rhön (3), Oberfranken-Ost (5), Oberpfalz-Nord (6) und Westmittelfranken (8). Die höchsten VR-Bevölkerungsanteile wurden für die Regionen Nürnberg (7) mit 89,3 Prozent (Flächenanteil 54,8 Prozent), München (14) mit 84,8 Prozent (Fläche 38,1 Prozent) und Bayerischer Untermain (1) mit 83,7 Prozent (Fläche 47,8 Prozent) ausgewiesen.

Datenstand: Oktober 2021