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Aiwanger: "Geplantes Joint Venture von Airbus und MTU ist starkes Signal für den Luftfahrtstandort Bayern und Deutschland"

MÜNCHEN. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die geplante vertiefte Zusammenarbeit von Airbus und MTU Aero Engines bei wasserstoffbasierten Brennstoffzellenantrieben als wichtiges Signal für den Luftfahrt- und Antriebsstandort Bayern begrüßt. Beide Unternehmen wollen ein gemeinsames Joint Venture gründen, das eine voll-elektrische Wasserstoff-Brennstoffzellen-Engine für die Luftfahrt entwickeln und zur Marktreife bringen soll.

 

Aiwanger: „Die geplante Bündelung der Kompetenzen von Airbus und MTU zeigt, dass Bayern und Deutschland bei zentralen Zukunftstechnologien der Luftfahrt eine führende Rolle einnehmen können. Wasserstoffbasierte Brennstoffzellenantriebe sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu klimafreundlicherem Fliegen. Wenn Kompetenzen bei Brennstoffzelle, Antriebssystemen, Erprobung, Zertifizierung und Industrialisierung zusammengeführt werden, ist das ein starkes industriepolitisches Signal.“

 

Airbus und MTU hatten bereits im Juni 2025 auf der Paris Air Show ein Memorandum of Understanding zur vertieften Zusammenarbeit bei Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieben unterzeichnet. Die nun geplante Gründung des Joint Ventures ist der nächste konkrete Schritt. Das Vorhaben steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen regulatorischen Genehmigungen sowie der erforderlichen europäischen und nationalen Beteiligungsverfahren. Der Betriebsstart des neuen Unternehmens ist für 2027 vorgesehen.

 

Aiwanger: „Bayern verfügt mit Airbus, MTU, zahlreichen Zulieferern, Forschungseinrichtungen und Testinfrastrukturen über ein leistungsfähiges Luft- und Raumfahrtökosystem. Dieses Know-how müssen wir auch bei den Antriebstechnologien der Zukunft konsequent nutzen. Unser Ziel ist klar: Bayern soll bei der nächsten Generation klimafreundlicher Luftfahrttechnologien ganz vorne mitspielen.“

 

Das geplante Joint Venture soll die Entwicklung und Kommerzialisierung einer voll-elektrischen Wasserstoff-Brennstoffzellen-Engine bündeln. Im Mittelpunkt stehen dabei die Technologieentwicklung, die Systemauslegung, Erprobung und Zertifizierung. Damit kann das Vorhaben einen wichtigen Beitrag zur technologischen Souveränität Europas leisten und den Aufbau eines wettbewerbsfähigen Wasserstoff-Luftfahrtökosystems weiter vorantreiben.

 

Ansprechpartner:

Jürgen Marks

Leiter Pressereferat


Pressemitteilung-Nr. 320/26
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