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Aiwanger: "Der Bedarf an moderner Sicherheits- und Verteidigungstechnik wächst. Für die bayerische Industrie liegt darin eine wichtige Chance"

MÜNCHEN. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die bayerische Industrie auf die wachsenden Chancen in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie hingewiesen. Bei einer Kooperationsveranstaltung der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium erklärte der Staatsminister:

 

„Die Lage in Europa hat sich grundlegend verändert. Der Bedarf an moderner Sicherheits- und Verteidigungstechnik wächst. Für die bayerische Industrie eröffnet sich dadurch eine wichtige Chance. Gerade unsere Metall- und Elektroindustrie bringt alles mit, was jetzt gefragt ist: hochautomatisierte Produktion, hohe Qualitätsstandards und die Fähigkeit, Kapazitäten schnell auszubauen.

 

Der Einstieg in diesen Markt gelingt jedoch nicht von heute auf morgen. Er ist ein strategischer Prozess, der mit Blick auf Zertifizierungen, Produktionsumstellungen und die entsprechende Ausrichtung des Unternehmens mittelfristig vorbereitet werden muss.“

 

Aiwanger empfahl interessierten Unternehmen, frühzeitig Netzwerke aufzubauen: „Partnerschaften mit Systemhäusern, Konsortialmodelle oder Matching-Plattformen reduzieren Risiken. Das ist häufig der bessere Weg als ein Alleingang. Entscheidend ist außerdem die Geschwindigkeit. Wenn Unternehmen investieren wollen, dürfen sie nicht monatelang auf Genehmigungen warten. Deshalb schaffen wir in Bayern die Voraussetzungen für schnellere Verfahren. So verkürzen wir bei Vorhaben zur Entwicklung und Herstellung von Verteidigungsgütern beispielsweise Fristen im Baurecht und bauen unnötige Hürden, etwa im Denkmalschutz, ab.“

 

Ansprechpartner:

Jürgen Marks

Leiter Pressereferat


Pressemitteilung-Nr. 312/26
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bei der Veranstaltung „Neues Geschäftsfeld Verteidigungsindustrie" mit (von links) Götz Witzel (WIMCOM GmbH), Mathias Schadl (Rohde & Schwarz), Jürgen Zinecker (Axsol GmbH), Bertram Brossardt (vbw) und Christoph Raithel (Bayern Innovativ). Foto: StMWi
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bei der Veranstaltung „Neues Geschäftsfeld Verteidigungsindustrie" mit (von links) Götz Witzel (WIMCOM GmbH), Mathias Schadl (Rohde & Schwarz), Jürgen Zinecker (Axsol GmbH), Bertram Brossardt (vbw) und Christoph Raithel (Bayern Innovativ). Foto: StMWi
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