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Aiwanger: "Wichtige bayerische Vorschläge in Start-up- und Scale-up-Strategie aufgenommen - jetzt müssen Taten folgen"

MÜNCHEN  Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger begrüßt, dass die vorgestellte Start-up- und Scale-up-Strategie der Bundesregierung wichtige Vorschläge des Freistaats aufgreift. Zugleich fordert er eine schnelle und verbindliche Umsetzung.

 

Aiwanger: „Bayern ist Gründerland Nummer eins in Deutschland. Deshalb ist eine ambitionierte Start-up-Politik des Bundes auch für unseren Wirtschaftsstandort von großer Bedeutung. Es freut mich, dass zentrale bayerische Vorschläge – etwa zu Mitarbeiterbeteiligungen, Venture Capital oder der Zusammenarbeit von Start-ups und Mittelstand – Eingang in die Strategie gefunden haben. Jetzt müssen den Ankündigungen konkrete Taten folgen. Viele Maßnahmen stehen noch unter Finanzierungsvorbehalt oder sind lediglich Prüfaufträge. Die Strategie darf nicht zu einem zahnlosen Papiertiger werden.“

 

Besonders wichtig ist für Aiwanger der Bürokratieabbau: „Wer gründen will, muss dies schneller und einfacher tun können. Wir brauchen ein Gründungsbeschleunigungsgesetz, das Verfahren für alle Gründer konsequent vereinfacht und digitalisiert. Jetzt erwarten wir, dass die Bundesregierung den angekündigten Gesetzentwurf noch in diesem Jahr vorlegt.“

 

Auch die stärkere Förderung von Kooperationen zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen bewertet Aiwanger positiv: „Start-ups und Mittelstand können erheblich voneinander profitieren. Junge Unternehmen bringen neue Technologien und innovative Geschäftsmodelle ein, etablierte Betriebe verfügen über Erfahrung, Know-how und Marktzugang. Bayern unterstützt diese Zusammenarbeit bereits seit Jahren, indem wir Start-ups und Mittelständler gezielt zusammenbringen und Kooperationen fördern. Es ist richtig, dass dieser erfolgreiche Ansatz nun auch bundesweit gestärkt werden soll.“

 

Bayern bleibt bundesweit Spitzenreiter bei Start-up-Gründungen. Mit 785 Neugründungen, mehr als 4.400 aktiven Start-ups und einem Finanzierungsvolumen von 3,3 Milliarden Euro lag der Freistaat 2025 erneut an der Spitze im Bundesvergleich. Auch im ersten Halbjahr 2026 wurden in Bayern mehr Start-ups gegründet als in jedem anderen Bundesland.

 

Ansprechpartnerin:

Nicole Engelhart

Stellv. Pressesprecherin


Pressemitteilung-Nr. 350/26
Ansprechpartner
Prinzregentenstraße 28, 80538 München
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