MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger begrüßt die heutigen Empfehlungen des Wirtschafts- und Energieausschusses des Deutschen Bundestags zur Holzenergie im Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG).
Aiwanger: „Wir haben uns mit Nachdruck für praxistaugliche Verbesserungen bei der Holzenergie und gegen eine Übererfüllung der EU-Vorgaben im neuen Heizgesetz eingesetzt. Es zeichnet sich ab, dass sich dieser Einsatz auszahlt. Holzenergie ist ein unverzichtbarer Baustein für das Gelingen der Wärmewende.“
Das Bayerische Wirtschaftsministerium hatte sich mit konkreten Vorschlägen für einen praxistauglichen Einsatz der Holzenergie an mehrere Bundesministerien gewandt. Zudem brachte Bayern einen entsprechenden Antrag in den Bundesrat ein. Die heutigen Empfehlungen des Ausschusses greifen diese Forderungen nun weitgehend auf und ebnen den Weg für ihre Aufnahme in das Gesetz.
Aiwanger: „Praxisferne Nachhaltigkeitsanforderungen und nicht erfüllbare Vorgaben zur Kaskadennutzung sind damit hoffentlich endgültig vom Tisch. Gemeinsam mit der von Bayern initiierten Länderinitiative Holzenergie ist es gelungen, einen wichtigen Fortschritt für Bürger, Kommunen und die heimische Forst- und Holzwirtschaft zu erreichen.“
Der Wirtschafts- und Energieausschuss sprach sich heute für eine praxisgerechte Ausgestaltung der Nachhaltigkeitsanforderungen für Biomasseheizungen aus. Der Gesetzentwurf soll entsprechend angepasst werden. Künftig sollen die Vorgaben der Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung – wie im europäischen Recht vorgesehen – nur noch für Anlagen mit einer Feuerungswärmeleistung von mehr als 7,5 Megawatt bei fester Biomasse beziehungsweise mehr als zwei Megawatt bei gasförmiger Biomasse gelten.
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Leiter Pressereferat
Pressemitteilung-Nr. 317/26

