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Gotthardt: "Die Reise ins Baskenland ist ein wichtiges Signal für mehr Zusammenarbeit und mehr Wachstum in Europa"

MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt führt ab heute eine bayerische Wirtschaftsdelegation ins Baskenland. Bis zum 19. Juni stehen Unternehmensbesuche, politische Gespräche und Netzwerkveranstaltungen in den Provinzen Gipuzkoa, Biskaya und Álava auf dem Programm. Im Fokus der Reise stehen Industrie, Maschinenbau und die Vertiefung der langjährigen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Bayern und einer der innovativsten Regionen Europas.

 

Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt erklärt: „Wer die Zukunft der Industrie gestalten will, muss dorthin gehen, wo Innovation gelebt wird. Das Baskenland gehört zu den industriellen Kraftzentren Europas. Hier treffen technologischer Pioniergeist, starke Unternehmen und exzellente Forschung aufeinander – genau wie in Bayern."

 

Spanien ist ein wichtiger Handelspartner für Bayern. Mit einem Handelsvolumen von 14,1 Milliarden Euro im Jahr 2025 legte der Austausch mit Bayern um knapp zwölf Prozent zu. Mehr als 1.900 bayerische Unternehmen unterhalten Geschäftsbeziehungen mit Spanien, rund 230 sind mit eigenen Standorten vor Ort vertreten.

 

Seit über 20 Jahren arbeiten Bayern und das Baskenland eng in den Bereichen Forschung, Innovation und Industrie zusammen. Die Region investiert mit 2,2 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts den höchsten Anteil Spaniens in Forschung und Entwicklung und verfügt über ein europaweit beachtetes Innovationsökosystem aus Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

 

„Unsere Volkswirtschaften leben von Ideen, Ingenieurskunst und einem starken Mittelstand. Das Baskenland zeigt, wie erfolgreiche Industriepolitik funktioniert: vernetzt, innovativ und nah an den Unternehmen. Solche Partnerschaften machen Europa stärker und wettbewerbsfähiger“, so Gotthardt.

 

Die Industrie erwirtschaftet rund 24 Prozent der baskischen Wirtschaftsleistung. Besonders stark sind die Branchen Maschinenbau, Automobil, Windenergie, Mobilität, Logistik, Schiffbau und digitale Technologien. Die Reise soll neue Kooperationen ermöglichen und bestehende Kontakte zwischen bayerischen und baskischen Unternehmen weiter ausbauen.

 

Gotthardt betont: „Die großen Herausforderungen unserer Zeit lösen wir nicht im Alleingang. Wir brauchen europäische Partner, die wie Bayern auf Technologie, Innovation und industrielle Wertschöpfung setzen. Es geht darum, Europa und seinen freien Binnenmarkt gemeinsam neu zu entdecken und zu gestalten. Genau deshalb ist diese Reise ein wichtiges Signal für mehr Zusammenarbeit und mehr Wachstum in Europa.“

 

Ansprechpartnerin:

Dr. Aneta Ufert

Stellv. Pressesprecherin


Pressemitteilung-Nr. 265/26
Ansprechpartner
Prinzregentenstraße 28, 80538 München
Außenwirtschaft

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