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Aiwanger: "Gründer und Firmennachfolger sind unsere Zukunft. Der Staat muss ihnen den nötigen Freiraum geben, statt sie mit unnötigen Vorgaben zu gängeln."

MÜNCHEN  Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger begrüßt die wachsende Zahl junger Unternehmens-Gründer im Freistaat. Genau so wichtig ist, dass junge Menschen bestehende Unternehmen der Eltern übernehmen. Anlass ist der aktuelle KfW-Gründungsmonitor sowie die jüngste Erhebung des Startup-Verbands, wonach Bayern 2025 bundesweit die meisten Start-up-Gründungen verzeichnet.

 

Aiwanger: „Gründer und Firmennachfolger sind unsere Zukunft. Es freut mich besonders, dass immer mehr junge Menschen bereits während des Studiums oder direkt danach den Schritt in die Selbstständigkeit wagen oder in die Firmennachfolge der Eltern eintreten. Bayern unterstützt diese Entwicklung seit Jahren gezielt mit einer starken Hochschul- und Forschungslandschaft, regionalen Gründerzentren, Finanzierungshilfen und einer engen Vernetzung von Mittelstand, Wissenschaft und Start-up-Szene. Auch deshalb sind wir Start-up-Land Nummer eins in Deutschland und stark im traditionellen Mittelstand.“

 

Zugleich sieht der Minister weiteren Handlungsbedarf auf Bundesebene. Deutschland brauche mehr Gründer- und Wachstumskapital sowie bessere Rahmenbedingungen für Unternehmensnachfolgen. „Wir müssen jungen Menschen den Weg in die Selbstständigkeit so leicht wie möglich machen. Das gilt auch für die Übernahme elterlicher Betriebe. Deshalb muss die mittelstandsfeindliche Erbschaftssteuer endlich abgeschafft werden.“

 

Außerdem fordert Aiwanger einen schnellen und umfassenden Abbau von Bürokratie: „Wir müssen dringend Arbeitszeiten flexibilisieren. Viele junge Gründer starten heute zunächst im Nebenerwerb. Der Staat muss ihnen den nötigen Freiraum geben, statt sie mit unnötigen Vorgaben zu gängeln.“

 

Bayern ist bundesweit Spitzenreiter bei Start-up-Gründungen und hat 2025 seine Führungsrolle weiter ausgebaut. Mit 785 Start-up-Neugründungen im Vorjahr, über 4.000 aktiven Start-ups und einem Finanzierungsvolumen von 3,3 Milliarden Euro liegt der Freistaat auf Platz eins in Deutschland.

 

Zusätzlich stehen  jährlich mehrere tausend Familienbetriebe zur Übergabe an die nächste Generation an. Hubert Aiwanger: „Unternehmertum und Übernahme von Verantwortung muss wieder ,in' werden, sonst gehen Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland den Bach runter.“

 

Ansprechpartnerin:

Nicole Engelhart

Stellv. Pressesprecherin


Pressemitteilung-Nr. 231/26
Ansprechpartner
Prinzregentenstraße 28, 80538 München