Aktuelles: Coronavirus

Lungenentzündungen durch neuartiges Coronavirus

Seit Dezember 2019 sind in der chinesischen Stadt Wuhan mehrere Fälle einer Lungenerkrankung aufgetreten. Im Verlauf wurde eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) nachgewiesen. Am 27. Januar 2020 wurde erstmals ein Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt.

Der Schutz der Bevölkerung hat für die Bayerische Staatsregierung oberste Priorität. Das gilt auch für das neuartige Coronavirus aus China. Die mögliche weitere Verbreitung des Virus gibt Anlass zu höchster Aufmerksamkeit und Sorgfalt. Der Ministerrat hat am 4. Februar 2020 umfassend über die aktuelle Lage beraten. Die bayerischen Gesundheitsbehörden sind gut gerüstet. Neben den getroffenen präventiven Maßnahmen werden lagebezogen weitere notwendige Schritte zum Schutz der Bevölkerung in Bayern ergriffen.

Nach Einschätzung von Experten der Gesundheitsbehörden ist das Risiko für die Bevölkerung durch das Coronavirus nach derzeitigem Kenntnisstand gering.

Um die Bevölkerung in Bayern zu schützen, setzt der Freistaat auf umfassende Prävention, ausführliche Information und effektive Reaktion. Bürger können sich über die Telefon-Hotline (09131 68085101) des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit informieren.

Alle wichtigen Informationen zu gesundheitlichen Fragen rund um das Coronavirus finden Sie unter:

Coronavirus und Geschäfte in und mit China – Wo bekomme ich Informationen und Unterstützung?

Neben den gesundheitlichen Folgen einer neuen Pandemie drohen auch wirtschaftliche Konsequenzen. Umfassende Reisebeschränkungen, geschlossene Firmenniederlassungen, eingeschränkte Geschäfte – der Coronavirus beeinträchtigt zunehmend auch bayerische Unternehmen im Chinageschäft.

  • Coronavirus-Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, per E-Mail unter coronavirus-info[at]@stmwi.bayern[dot].de und telefonisch unter 089 2162-2101
    (Mo.–Do.: 07:30–17:00 Uhr, Fr.: 07:30–16:00 Uhr)

Bitte beachten Sie jedoch, dass weder das StMWi noch die Deutschen Auslandshandelskammern eine Rechtsberatung vornehmen dürfen.

Bei Reisen nach China bietet das Auswärtige Amt aktuelle Informationen (derzeit Reiseteilwarnung) und ein Merkblatt (PDF auf externem Server) an.

Unternehmerinnen und Unternehmer erhalten Antworten rund um Fragen zur Auswirkung des Coronavirus auf das Geschäft in und mit China auf der Seite der Deutschen Auslandshandelskammern in China. Die Auslandshandelskammern bieten auch Hilfestellungen an unter folgender zentralen Mail-Adresse: infocenter[at]@bj.china.ahk[dot].de.

Weitere konkrete Informationen für Unternehmen, die Geschäftsbeziehungen in und mit China pflegen, erhalten Sie auf der Internetseite der IHK für München und Oberbayern:

Auch die Deutsche Botschaft in Beijing bietet bei dringenden Fragen eine Telefon-Hotline an: +86 10 8532 9202 (Bereitschaftsdienst). Die Deutschen Auslandsvertretungen in China weisen auch darauf hin, dass sich Deutsche, die in China leben, in der Krisenvorsorgeliste registrieren lassen sollten.