
Bayerischer Energiepreis
Die Auszeichnung für Innovationen im Energiebereich
Seit dem Jahr 1999 vergibt das Bayerische Wirtschaftsministerium den Bayerischen Energiepreis. Die Auszeichnung steht für einen innovativen und verantwortungsvollen Umgang mit Energie.
Es werden herausragende Innovationen und Leistungen in den Bereichen Energieeffizienz, innovative Infrastrukturprojekte, Gebäude als Energiesysteme, kommunale Energiekonzepte, Digitalisierung in der Energiewirtschaft und Energieforschung gewürdigt.
Sie alle sind zentrale Bausteine auf dem Weg zur Energiewende in Bayern.

Alle Kategorien auf einen Blick
Die Verbesserung der Energieeffizienz ist nicht nur ein zentraler Baustein der Energiewende, sondern auch ein wichtiges Thema für Unternehmen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen. Ausgezeichnet werden herausragende innovative Lösungen zur Optimierung von Prozessen und Produktionsabläufen, die einen signifikanten Beitrag zur Reduzierung des Energieverbrauchs, zur Senkung von Emissionen und zur Verbesserung der Ressourceneffizienz leisten.
Gesucht waren Ansätze, die beispielsweise:
Energieeinsparpotenziale in Produktionsprozessen identifizieren und umsetzen
Neue Technologien, Anlagen oder Verfahren zur Effizienzsteigerung einsetzen
Automatisierung, Digitalisierung und intelligente Steuerungssysteme nutzen
Ressourcen- und Energieverbrauch nachhaltig reduzieren
Nachhaltige Produktionsmethoden in bestehende Prozesse integrieren
Ziel der bayerischen Energiepolitik ist eine nachhaltige, versorgungssichere und bezahlbare Energieversorgung, die gleichzeitig Wertschöpfung in der Region schafft, Arbeitsplätze sichert und die Wettbewerbsfähigkeit unserer starken bayerischen Wirtschaft erhält. Hierfür ist eine leistungsfähige Energieinfrastruktur erforderlich, die an die Herausforderungen der Energiewende angepasst ist. Ausgezeichnet werden innovative Energieinfrastrukturprojekte, die einen wesentlichen Beitrag für die Energiewende und zur Klimaneutralität leisten können.
Gesucht waren Ansätze, die beispielsweise:
Neue Netzstrukturen, Speicherlösungen oder Verteilernetze entwickeln
Flexibilitäts- und Speichertechnologien in die Infrastruktur integrieren
Dezentrale Energieversorgungskonzepte realisieren
Resiliente und intelligente Netze für eine stabile Energieversorgung schaffen
Gebäude als Energiesysteme sind zentrale Bausteine für eine nachhaltige Energiewende, weil sie einen erheblichen Anteil am Energieverbrauch und an den CO₂-Emissionen haben. Durch innovative Konzepte und intelligente Steuerungssysteme können Gebäude zu effizienten, autarken Energiesystemen werden, die erneuerbare Energien optimal nutzen und den Energieverbrauch minimieren. Ziel ist es, die Energieeffizienz zu steigern, den CO₂-Ausstoß zu reduzieren und die Nutzung erneuerbarer Energien in Gebäuden zu maximieren.
Gesucht waren Ansätze, die beispielsweise:
Gebäude in ein integriertes Energiesystem umwandeln, das Erzeugung, Speicherung und Verbrauch optimal verbindet
Erneuerbare Energien wie Solar, Wärmepumpen oder Geothermie effizient integrieren
Nachhaltige Konzepte für Bestands- und Neubauten entwickeln (keine Einzelwohngebäude)
Die Energiewende soll auf lokaler Ebene vorangetrieben werden, um eine zukunftssichere, umweltfreundliche und effiziente Energieversorgung zu gewährleisten. In diesem Kontext spielen „Kommunale Energiekonzepte“ eine zentrale Rolle, da sie die Akzeptanz in der Bevölkerung fördern. Es ist entscheidend, die relevanten Akteure vor Ort einzubeziehen, um die Interessen der Bürger mit den Zielen der Energiewende in Einklang zu bringen. Dies erfordert eine aktive Mitgestaltung, Einbindung und Partizipation der Bevölkerung, um die Umsetzung der Energiewende erfolgreich zu gestalten und die Akzeptanz der Akteure vor Ort zu steigern.
Gesucht waren Ansätze, die beispielsweise:
Den Einsatz erneuerbarer Energien wie Solar, Wind, Biomasse oder Wasserkraft in der Kommune fördern
Wärmepläne und Energienutzungspläne (ENPs), die ein Gesamtkonzept für eine nachhaltige Energieversorgung ermöglichen
Innovative Speicher- und Netzintegrationstechnologien nutzen, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen
Die Digitalisierung spielt eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Energiewende. Durch den Einsatz moderner digitaler Technologien können Energieerzeugung, -verteilung und -verbrauch effizienter, smarter und nachhaltiger gestaltet werden. Innovative digitale Lösungen ermöglichen eine bessere Steuerung, Überwachung und Optimierung der Energienetze und tragen maßgeblich zur Integration erneuerbarer Energien bei.
Gesucht waren Ansätze, die beispielsweise:
Smart Meter, intelligente Netzmanagementsysteme oder digitale Plattformen zur besseren Steuerung und Überwachung der Energieflüsse einsetzen
Dezentrale Energieerzeugung und -verbrauch durch digitale Steuerungssysteme effizient verknüpfen
Innovative Ansätze zur Speicherung, Flexibilisierung und Netzausbau durch digitale Technologien entwickeln
Die Energieforschung spielt eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung innovativer Technologien, Materialien und nachhaltiger Lösungen im Energiebereich. Sie unterstützt die Bewältigung der Herausforderungen der Energiewende durch wissenschaftliche Studien, Pilotprojekte und technologische Innovationen. Diese Forschungsaktivitäten tragen dazu bei, Bayern als Vorreiter in der nachhaltigen Energieversorgung zu etablieren und die Region in der Transformation zu einer umweltfreundlicheren Energiezukunft zu positionieren.
Gesucht waren Ansätze, die beispielsweise:
Neue Technologien oder Materialien zur Erzeugung, Speicherung oder Nutzung von Energie entwickeln
Effizienzsteigerungen und Emissionsminderungen in bestehenden Systemen ermöglichen
Interdisziplinäre Ansätze zur Lösung komplexer energiewirtschaftlicher Fragestellungen verfolgen
Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand fördern, um die Forschungsergebnisse in die Praxis zu überführen
Bayerischer Energiepreis 2026
Die Bewerbungsphase für den Bayerischen Energiepreis 2026 ist abgeschlossen: Bis zum 15. Dezember 2025 konnten Unternehmen, Kommunen, Planungsbüros, Hochschulen und Forschungseinrichtungen ihre innovativen Energiekonzepte einreichen. Jetzt entscheidet eine hochkarätige Fachjury aus Wissenschaft und Praxis, welche Projekte in diesem Jahr für ihre Spitzenleistungen im Energiebereich ausgezeichnet werden.
Am Mittwoch, dem 8. Juli 2026, werden die Preisträgerinnen und Preisträger im feierlichen Rahmen in München von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ausgezeichnet.
Die Mitglieder der Fachjury
Ehemalige Preisverleihungen
Preisverleihung 2022
Die Verleihung des Bayerischen Energiepreises 2022 fand am 19. Oktober 2022 im Festsaal des Bayerischen Wirtschaftsministeriums in München statt. Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger zeichnete die Preisträger aus.
Preisverleihung 2020
Die Verleihung des Bayerischen Energiepreises 2020 fand am 22. Oktober 2020 im Festsaal des Bayerischen Wirtschaftsministeriums in München statt. Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger zeichnete die Preisträger aus.
Preisverleihung 2018
Die Verleihung des Bayerischen Energiepreises 2018 fand am 15. November 2018 im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg statt. Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger zeichnete die Preisträger zusammen mit Bayern Innovativ aus.
„Unsere Wirtschaft ist auf eine sichere Energieversorgung angewiesen. Deshalb brauchen wir intelligente Lösungen, die den Weg von fossiler Energieerzeugung hin zu Erneuerbaren Energien sicher und effizient gestalten. Mit dem Bayerischen Energiepreis würdigen wir genau solche Ideen. Neben der Chance auf den Preis, lernen die Teilnehmer wichtige Akteure der Energiebranche kennen, treffen mögliche Investoren und profitieren von starken Netzwerken.“

Partner des Bayerischen Energiepreises
Der Bayerischen Energiepreis ist die Gelegenheit, unkompliziert Kontakte zu Unternehmen im Energiebereich zu knüpfen, potenzielle Investoren zu treffen und von den umfangreichen Netzwerken der Partner des Wettbewerbs zu profitieren.
























