Energie Start-up Bayern

Der Wettbewerb Energie Start-up Bayern ist eine Initiative, um innovative Start-ups aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz mit Bezug zur Energiezukunft Bayerns zu fördern und diese direkt in die Energiebranche zu vernetzen.

Er findet seit 2016 im 2-Jahres-Rhythmus statt und richtet sich an junge, aufstrebende Unternehmen mit neuen Ideen, Geschäftsmodellen und Technologien, die zu einer sicheren, bezahlbaren und nachhaltigen Energiezukunft Bayerns beitragen wollen.

2020 standen vor allem die großen Trends Digitalisierung, Versorgungs­sicherheit und Wasserstoff im Fokus des Wettbewerbs. Eine Bewerbung stand aber allen Start-ups mit Energiebezug offen, bei gleichen Chancen für alle Teilnehmer.

Für den erneut dreistufigen Wettbewerb im Jahr 2020 bewarben sich 62 Start-ups, aus denen 15 für das Halbfinale vorausgewählt wurden. Im Halbfinale stellten die Start-ups ihr Unternehmen und ihre Projekte einer Jury vor, welche schließlich die drei Finalisten festlegte. Traditionell sollte das Finale des Wettbewerbs mit Publikumsvoting im festlichen Rahmen des Bayerischen Energiepreises stattfinden. Als Folgen der Pandemie musste jedoch das als Präsenz­veranstaltung geplante Halbfinale kurz­fristig auf ein reines Onlineformat umgestellt und das Finale abgesagt werden. Die drei Finalisten wurden bei einer Siegerehrung im kleinen Kreis von Bayerns Wirtschaft- und Energieminister Hubert Aiwanger zu drei gleichwertigen Siegern erklärt und teilen sich das attraktive Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro gleichmäßig untereinander auf.

Diese drei Sieger dürfen sich offiziell als Energie Start-up Bayern 2020 bezeichnen:

VoltStorage GmbH: Das Münchner Start-up entwickelt und produziert Solarstromspeicher auf Basis der ökologischen Vanadium-Redox-Flow (VRF) Technologie, um überschüssige Solarenergie tagsüber zu speichern und in sonnenarmen Zeiträumen nutzen zu können.

gridX Gmbh: Das Start-up aus Aachen mit Niederlassung in München entwickelt und betreibt eine IoT-Plattform, mit der dezentrale Energie­ressourcen wie beispielsweise Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeicher oder Ladesäulen für E-Autos untereinander vernetzt und gesteuert werden können.

Enmacc GmbH: Enmacc ist eine unabhängige und innovative Handels­plattform für die Energiewirtschaft, die die Liquidität in den europäischen Energiemärkten erhöht und den Handel für Strom, Gas und Erneuerbare Energien vorantreibt.

Der Wettbewerb ist eine gemeinsame Initiative des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, der Bayern Innovativ GmbH mit dem Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B), der BayStartUp GmbH sowie der Bayernwerk AG, des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW) und der Verbund AG.

Alle Informationen über den Wettbewerb finden Sie auf der Website Energie Start-up Bayern.