Aiwanger: "Energieeffizienz bedeutet nicht nur weniger Kosten, sondern auch mehr Wettbewerbsfähigkeit"

MÜNCHEN  Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger nimmt erstmals am Energieeffizienz-Netzwerktreffen am Flughafen München teil. Aiwanger: „Ich unterstütze das großartige Engagement der teilnehmenden Unternehmen, die sich die Verbesserung der Energieeffizienz und zugleich den Ausbau der Erneuerbaren Energien auf die Fahnen geschrieben haben. Verstärkte Anstrengungen für Energieeffizienz sind für uns Ausdruck einer vorausschauenden und nachhaltigen Wirtschafts- und Standortpolitik! Energieeffizienz bedeutet nicht nur weniger Kosten, sondern auch mehr Wettbewerbsfähigkeit. Das wird in Zukunft immer wichtiger“, ist sich Aiwanger sicher.

 

Die Bayerische EnergieEffizienz-Netzwerk-Initiative (BEEN-i) ist eine gemeinsame Initiative der Organisationen der bayerischen Wirtschaft (BIHK, vbw, BHT und zahlreiche Fachverbände) und des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und wurde 2015 gegründet. BEEN-i wirbt dafür, dass Unternehmen gemeinsam ihre Energieeffizienzpotentiale schneller und konsequenter realisieren und unterstützt die Selbstverpflichtung der deutschen Wirtschaft (22 Verbände) vom 3.12.2014 zur Schaffung von 500 Energieeffizienznetzwerken deutschlandweit bis 2020.

 

Aiwanger, der zugleich auch Schirmherr der Initiative ist: „Die Erfolge von BEEN-i sind beeindruckend und geben uns Recht: Die Marke BEEN-i genießt in der bayerischen Wirtschaft einen guten Ruf und ist bundesweit bekannt. Mit 44 Energieeffizienz-Netzwerken in Bayern halten wir die Spitzenstellung in allen Ländern. 437 teilnehmende bayerische Unternehmen sind von der Sinnhaftigkeit überzeugt sind und nutzen dieses Instrument für sich erfolgreich,“ hebt Aiwanger hervor.

 

Eines dieser 44 Netzwerke ist das „Netzwerk 4 E“. Unter dem Dach der BEEN-i-Initiative hat es sich ambitionierte Ziele zur Energie- und CO2-Einsparung und zum Ausbau der erneuerbaren Energien gesetzt. Mit dieser doppelten Zielsetzung ist das „Netzwerk 4 E“ damit Vorreiter in Deutschland. Gemeinsam sollen bis 2020 jährlich insgesamt mindestens 49.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden – dies entspricht dem CO2-Ausstoß von 18.500 Autos.  Insgesamt sollen mehr als 257 Millionen Kilowattstunden an Primärenergie pro Jahr eingespart werden, so viel wie über 7.200 Vier-Personen-Haushalten verbrauchen. Mindestens 2.000 Megawattstunden an erneuerbar erzeugter Energie sollen zugebaut werden. Damit kann der Strombedarf von rund 500 Vier-Personen-Haushalten gedeckt werden.

 

„Es zeugt von wirtschaftlicher Stärke, unternehmerischer Kompetenz und einer nachhaltigen Unternehmensstrategie, sich so ambitionierte Ziele zu setzen und erfolgreich anzugehen,“ würdigt Bayerns Wirtschaftsminister das Netzwerk. Das „Netzwerk 4 E“ wurde am 3. Mai 2018 gegründet, es besteht aus 17 renommierten bayerischen Unternehmen und wird von Bayerngas und der BayWa r.e. organisiert.

 

Teilnehmende Unternehmen am Netzwerk:

 

  • BAYERNOIL Raffineriegesellschaft mbH
  • Bayernwerk Natur GmbH
  • Clariant Produkte Deutschland GmbH
  • FC Bayern München Basketball GmbH
  • Flughafen München GmbH
  • HASIT Trockenmörtel GmbH
  • Hörmann Automotive Penzberg GmbH
  • Johns Manville GmbH
  • Karl Bachl Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG
  • Océ Printing Systems GmbH
  • Privatmolkerei Bauer GmbH & Co. KG
  • Roche Diagnostics GmbH
  • Schlagmann Poroton GmbH & Co. KG
  • Südzucker AG
  • Weissachmühle GmbH
  • Wienerberger AG
  • W. L. Gore & Associates GmbH

 

 

Volker Ellerkmann, stv. Pressesprecher
Tel. (089) 2162 2362
volker.ellerkmann[at]stmwi.bayern[dot]de

 


Pressemitteilung-Nr. 192/19
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