MÜNCHEN Bayern startet mit einer Online-Umfrage die Vorbereitungen für die nächste Förderperiode des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) von 2028 bis 2034. Bis zum 30. August 2026 können Bürger, Unternehmen, Kommunen, Verbände und Forschungseinrichtungen ihre Ideen und Einschätzungen einbringen. Die Ergebnisse sollen in die Ausarbeitung des Förderprogramms einfließen. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ruft deshalb zur Teilnahme auf: „Damit die EFRE-Förderung in Bayern erfolgreich ist, braucht es weiterhin eine breite Akzeptanz der Inhalte und Ziele des Programms.“ Die Online-Umfrage soll dazu beitragen, die Bedürfnisse und Erwartungen der verschiedenen Zielgruppen frühzeitig zu berücksichtigen und so eine möglichst breite Unterstützung für das künftige Förderprogramm zu schaffen.
Mit Blick auf die laufenden Verhandlungen in Berlin und Brüssel über die künftigen Regeln der EU-Regionalförderung fordert Aiwanger außerdem: „Eigenverantwortung, Bürokratieabbau und eine bedarfsgerechte Mittelausstattung für alle europäischen Regionen müssen die Eckpfeiler der künftigen EU-Regionalförderung sein. Einen Vorteil durch die neuen nationalen und regionalen Partnerschaftspläne (NRPP) sehen wir in der Praxis bisher nicht, hier werden wir weiter auf Verbesserungen drängen.“
Die Europäische Kommission hat im Juli 2025 ihre Vorschläge für den EU-Haushalt und die Regeln der EFRE-Förderung für den Zeitraum 2028 bis 2034 vorgelegt. Darüber verhandeln derzeit die EU-Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament. In der laufenden Förderperiode von 2021 bis 2027 erhält Bayern knapp 577 Millionen Euro aus dem EFRE. Das Geld fließt unter anderem in Projekte zur Stärkung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, zum Klima- und Umweltschutz sowie in strategische Zukunftstechnologien.
Zur Online-Umfrage gelangen Interessierte unter diesem Link.
Ansprechpartner:
Bastian Brummer
Stellv. Pressesprecher
Pressemitteilung-Nr. 351/26

