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Aiwanger: "Die weltweit erste Produktionslinie für quantenbasierte Halbleiter-Prüfsysteme ist ein Meilenstein für den Hightech-Standort Bayern"

MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat dem Münchner Hightech-Unternehmen QuantumDiamonds GmbH einen Förderbescheid für ein Schlüsselprojekt im Rahmen des European Chips Act übergeben. Die Fördersumme beträgt 67,9 Millionen Euro. Im Rahmen der Kofinanzierung übernimmt der Bund davon 80 Prozent, der Freistaat 20 Prozent (13,6 Millionen Euro).

 

Aiwanger betonte: „Mit dem Projekt von QuantumDiamonds fördern wir eine Zukunftstechnologie mit internationaler Strahlkraft. Das Unternehmen verbindet bayerische Spitzenforschung mit industrieller Umsetzung und stärkt unsere technologische Souveränität bei einer der wichtigsten Schlüsseltechnologien unserer Zeit. Wer bei Halbleitern unabhängig sein will, muss auch die Technologien beherrschen, mit denen Chips geprüft und qualifiziert werden. Genau hier setzt QuantumDiamonds an.“

 

Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), erklärte schriftlich: "Deutschland braucht starke, innovative Unternehmen. Deshalb investieren Bund und Freistaat Bayern gemeinsam in den Produktionshochlauf des Deep-Tech-Start-ups QuantumDiamonds. Das ist eine Investition in die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts. Chips sind der Schlüssel für die Technologien von morgen. Sie stecken heute in fast jedem Produkt. Und der Markt wächst rasant. Wer morgen Wertschöpfung sichern will, muss heute technologisches Neuland betreten. Mit der Förderung von QuantumDiamonds stärken wir Deutschlands Position im Halbleiter-Ökosystem. Gerade in geopolitisch herausfordernden Zeiten festigen wir unsere Rolle als unverzichtbarer Teil der globalen Chip-Wertschöpfungsketten."

 

Das Münchner Start-up entwickelt hochpräzise Prüfsysteme für die Halbleiterindustrie auf Basis von Quantensensorik. Ziel des geförderten Projekts ist der Aufbau der weltweit ersten hochmodernen Produktionslinie für quantenbasierte Prüf- und Metrologie-Systeme. Die neuartige Fertigungseinrichtung ermöglicht die industrielle Herstellung kommerzieller Testsysteme, mit denen Halbleiter zerstörungsfrei und mit bislang unerreichter Präzision analysiert werden können. Insbesondere komplexe Advanced-Packaging- und 3D-Stacking-Strukturen moderner Chips lassen sich damit zuverlässig untersuchen.

 

Aiwanger: „Dieses Projekt ist ein Meilenstein für den Hightech-Standort Bayern. Es schafft hochqualifizierte Arbeitsplätze, beschleunigt den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in marktfähige Produkte und verankert strategisch wichtige Schlüsseltechnologien dauerhaft in Bayern. Davon profitieren unsere Wirtschaft, unsere Forschung und die gesamte europäische Halbleiterindustrie.“

 

Mit dem European Chips Act verfolgt die Europäische Union das Ziel, die Halbleiterproduktion in Europa auszubauen, Lieferketten resilienter zu machen und den europäischen Anteil an der weltweiten Chipproduktion bis 2030 auf 20 Prozent zu verdoppeln. Das Gesetzespaket ist im September 2023 in Kraft getreten und wird in Deutschland durch die Förderprogramme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie umgesetzt - mit 20 Prozent kofinanziert durch die Länder.

 

Das Vorhaben von QuantumDiamonds zeigt beispielhaft, wie Bund und Freistaat gemeinsam Zukunftstechnologien fördern und Europas technologische Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken.

 

Ansprechpartner:

Jürgen Marks

Leiter Pressereferat


Pressemitteilung-Nr. 346/26
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger überreichte den symbolischen Förderbescheid an Dr. Flemming Bruckmaier, CTO und Gründer von Quantum Diamonds. Rechts: Dr. Irina Kerner, Bundeswirtschaftsministerium. Foto: Viola Kemmer/StMWi
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger überreichte den symbolischen Förderbescheid an Dr. Flemming Bruckmaier, CTO und Gründer von Quantum Diamonds. Rechts: Dr. Irina Kerner, Bundeswirtschaftsministerium. Foto: Viola Kemmer/StMWi
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