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Aiwanger: "Es ist mein Ziel, dazu beizutragen, die aktuelle Zoll-Eskalationsspirale zu stoppen. Bayerischen Unternehmen wollen wir in North Carolina die Türen öffnen"

Raleigh  Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich im Gespräch mit dem Wirtschaftsminister von North Carolina, Lee Lilley, für ein Ende der Zollstreitigkeiten zwischen den USA und Europa eingesetzt. Der Staatsminister traf den Secretary of Commerce des US-Bundesstaats in Raleigh, der Hauptstadt von North Carolina, im Rahmen einer Delegationsreise mit mehr als 20 bayerischen Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie den Landtagsabgeordneten Markus Saller und Barbara Fuchs. Die Reise unter dem Titel „Energy & Mobility Transition“ führt die Delegation durch North and South Carolina.

Aiwanger: „North Carolina ist für Bayern ein wichtiger Handels- und Industriepartner. Wir haben seit vielen Jahrzehnten sehr gute wirtschaftliche Beziehungen. Es ist daher mein Ziel, dazu beizutragen, die aktuelle Eskalationsspirale in der Zollpolitik zu stoppen. Dafür sind viele Gespräche mit US-Politikern und Unternehmern in den Vereinigten Staaten notwendig. Ich setze darauf, dass die regionalen Stimmen der Vernunft In Washington Gehör finden. Ein Aufrüsten mit gegenseitigen Drohungen, zusätzliche Handelshemmnisse zu errichten, ist der falsche Weg. Wir müssen abrüsten und vielleicht auch Europa mal einseitig die Zölle senken, um die Botschaft zu senden: Wir sind kompromissbereit, wir wollen eine Einigung, um die Zollstreitigkeiten zu beenden.“

North Carolina (11 Millionen Einwohner) gehört zu den wirtschaftsstärksten US-Bundesstaaten. Es gibt 270 deutsche Unternehmen in dem Bundesstaat - darunter Niederlassungen von 30 bayerischen Firmen. Alleine Siemens beschäftigt 3.500 Mitarbeiter in North Carolina. Die Wirtschafts-Schwerpunkte ähneln denen Bayerns: Automobilindustrie/-zulieferer, Technologie sowie Luft- und Raumfahrt.

Am ersten Tag besuchte die bayerische Wirtschaftsdelegation den Research Triangle Park, zudem einen der größten amerikanischen Forschungs- und Technologieparks mit 300 Unternehmen sowie 60.000 Beschäftigten. Zudem  veranstaltete die Agentur Bayern International ein Netzwerktreffen mit bayerischen und amerikanischen Unternehmern. Aiwanger: „Die Stärkung des bayerischen amerikanischen Unternehmer-Netzwerks ist ein wichtiges Ziel unserer Reise. Gespräche und gegenseitiges Verständnis sind die Basis für gute Geschäfte trotz schwieriger Zeiten.“

 

Ansprechpartner:

Jürgen Marks

Leiter Pressereferat


Pressemitteilung-Nr. 262/25
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