LANDSHUT Die Arbeitslosenquote in Niederbayern liegt im April 2026 bei 4,0 Prozent und damit leicht unter der bayerischen Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent und deutlich unter dem Bundeswert von 6,4 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr bleibt sie unverändert.
Dazu Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Wirtschaft in Niederbayern steht noch gut da, die Arbeitslosenquote liegt deutlich unter dem deutschen Durchschnitt, auch innerhalb Bayerns steht Niederbayern gut da. Aber unsere osteuropäischen Nachbarn holen zunehmend auf und überholen uns teilweise sogar.
Günstigere Personal- und Unternehmenskosten in Tschechien sowie ein Fördergefälle zu unseren Ungunsten sorgen für einen echten Wettbewerbsnachteil. Die unfaire Fördersituation in Tschechien gegenüber uns muss seitens Brüssel abgestellt werden. Der Bund muss hier eine laute Stimme erheben!“
In Niederbayern bekommen Unternehmen aktuell weniger Fördergeld für Investitionen als auf der tschechischen Seite. Das liegt daran, dass Niederbayern nicht zur sogenannten C-Förderkulisse gehört. Der Unterschied ist deutlich: In benachbarten Regionen in Tschechien sind die Förderungen etwa 20 Prozentpunkte höher. Für die neuen Förderregeln ab 2028 setzt sich das Bayerische Wirtschaftsministerium deshalb dafür ein, dass auch Niederbayern besser unterstützt wird – vor allem Regionen, die vom wirtschaftlichen Wandel besonders betroffen sind.
Mit 3,3 Prozent haben die Landkreise Kelheim und Straubing-Bogen die niedrigste Arbeitslosenquote in Niederbayern. Die höchste Arbeitslosenquote weist erneut die Stadt Passau mit 6,9 Prozent auf. Sie stieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte.
Ansprechpartner:
Korbinian Huber
Stellv. Pressesprecher
Pressemitteilung-Nr. 181/26

