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Aiwanger: "Der Ausbau der LfA zur starken Mittelstands- und Transformationsbank wirkt und kam zur richtigen Zeit. Die LfA Förderbank bleibt weiterhin ein verlässlicher Partner für unsere Unternehmen"

MÜNCHEN  Die LfA Förderbank Bayern hat gemeinsam mit Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger auf ihrer jährlichen Bilanzpressekonferenz die Geschäftsentwicklung für das Jahr 2025 vorgestellt. Die Förderbank verzeichnet ein deutlich gestiegenes Kreditvolumen und eine stark erhöhte Nachfrage in zentralen Förderbereichen.
 
Wirtschaftsminister und LfA-Verwaltungsratsvorsitzender Hubert Aiwanger zieht Bilanz: „Die Zahlen zeigen, dass unsere Maßnahmen greifen und zur richtigen Zeit gekommen sind. Der deutliche Nachfrageanstieg im Förderjahr 2025 bestätigt, dass wir mit dem Ausbau des LfA-Förderangebots den richtigen Kurs gefahren sind. Durch das optimierte Finanzierungsinstrumentarium konnten die Kreditzusagen um 46 Prozent auf über 2,5 Milliarden Euro gesteigert werden. Besonders stark nachgefragt war der Gründungs- und Wachstumskredit mit einem Volumen von rund 960 Millionen Euro. Auch die neu ausgerichtete Förderung für Innovation und Digitalisierung ist gut angenommen worden – das Zusagevolumen stieg von rund 200 auf über 515 Millionen Euro deutlich an. Zusätzlich sehen wir auch im Energiebereich eine spürbar stärkere Nachfrage mit einem Kreditvolumen von fast 200 Millionen Euro.“
 
Der Ende 2024 beschlossene Ausbau der Förderinstrumente wurde vollständig umgesetzt. Dazu zählen insbesondere die Öffnung der Darlehensprogramme zur Finanzierung der digitalen und ökologischen Transformation für größere mittelständische Unternehmen, stark erhöhte Darlehenshöchstbeträge – vor allem im Energiebereich – erweiterte Haftungsfreistellungen sowie ein breiteres Förderspektrum etwa für Wasserstoff- und Wärmenetzprojekte. Auch Gründungen und Unternehmensnachfolgen wurden durch verbesserte Konditionen gezielt gestärkt. Parallel wurde die Venture-Capital-Förderung im Rahmen der VC4Start-ups-Initiative ausgebaut: Seit 2025 werden zusätzliche Innovations- und Wachstumskapitalfonds mit einem Gesamtvolumen von 750 Millionen Euro auf den Weg gebracht, darunter der Wachstums- und ScaleUp-Fonds und ein neuer Innovationsfonds für Frühphasenfinanzierung von Bayern Kapital sowie Investments der LfA in Venture-Capital-Fonds.
 
„Das vergangene Jahr hat unsere Wirtschaft vor enorme Herausforderungen gestellt – von internationalen geopolitischen Krisen über zunehmende Handelskonflikte bis hin zu unglücklichen bundespolitischen Entscheidungen", erklärt Aiwanger. „Das alles war und ist eine echte Belastungsprobe, gerade für unsere kleinen und mittleren Unternehmen. Umso wichtiger ist es, dass wir in Bayern mit der LfA Förderbank einen starken und verlässlichen Finanzierungspartner an der Seite unserer Betriebe haben. Rund 4.000 geförderte Unternehmen und Kommunen zeigen, wie wichtig eine zielgerichtete staatliche Unterstützung ist. Wir werden auch in Zukunft auf eine kluge Verzahnung von öffentlichen Fördermitteln und privaten Investitionen setzen, damit Unternehmen investieren, wachsen und aus Bayern heraus Innovationen voranbringen können.“

 

Ansprechpartnerin:

Franziska Wachtveitl

Stellv. Pressesprecherin


Pressemitteilung-Nr. 148/26
Ansprechpartner
Prinzregentenstraße 28, 80538 München