Aktuelles: Brexit

Ist mein Unternehmen betroffen? Was muss ich tun?

Das Vereinigte Königreich wird voraussichtlich mit Ablauf des 29. März 2019 aus der EU ausscheiden. Die EU und die britische Regierung haben sich auf ein Austritts­abkommen mit einer Übergangs­phase bis Ende 2020 geeinigt. Aber falls eine Ratifizierung dieses Abkommens auf britischer Seite scheitert, kommt es zu einem ungeregelten Brexit, das heißt ein Ausscheiden des Vereinigten König­reichs aus der EU ohne vertragliche oder anderweitige Regelung. Im Hinblick auf die bestehenden Unsicher­heiten müssen sich Unternehmen auf alle Szenarien vorbereiten, auch auf einen ungeregelten, sogenannten „No-Deal-Brexit“ als „Worst-Case-Sze­nario“.

Bereiten Sie sich vor und nutzen Sie das vielfältige Informations­angebot und auch die Informations­veranstaltungen und das Beratungs­angebot der Kammern und Verbände.

Antworten auf viele wichtige Fragen rund um ein eventuelles No-Deal-Szenario erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie samt detaillierten Hinweisen auf andere Informations­­ange­bote, unter anderem auf die „preparedness notices“ der Euro­päischen Kommission, die die Konsequenzen eines harten Brexits für verschiedene Bereiche darstellen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass weder das BMWi noch das StMWi eine Rechtsberatung vornehmen dürfen.

Antworten auf Fragen zu einem eventuellen No-Deal-Szenario speziell im Bereich Landwirtschaft und Ernährung erhalten Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Fragen und Antworten speziell zu Auswirkungen auf die Statusrechte der Bürger im Zusammenhang mit dem Brexit erhalten Sie auf den Internetseiten des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration, des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat sowie der Deutschen Botschaft in London.

Informationen speziell zu den Themen Patent- und Markenrecht, Gesellschaftsrecht, Berufsrecht für britische Rechtsanwälte, Verbraucherschutz und justizielle Zusammenarbeit im Zivilbereich erhalten Sie auch auf der Seite des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.

Informationen dazu, wie Ihr Unternehmen im Zusammenhang mit REACH, CLP, Bioziden oder PIC vom Brexit betroffen sein könnte, finden Sie auf der Internetseite der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA).

Informationen speziell zum Thema Zoll sowie Finanzmarkt erhalten Sie auch auf der Seite des Bundesministeriums der Finanzen.

Speziell zum Thema Steuern erhalten Sie Informationen auch über die Steuerberaterkammer München, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Informationen und weitere Links speziell zu den Themen Kranken- und Pflegeversicherung bzw. Absicherung im Krankheits- und Pflegefall, Anerkennung von Berufsqualifikationen für Gesundheitsberufe sowie zum Thema Warenverkehr mit Arzneimitteln und Medizinprodukten erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit, zu letzterem Thema auch auf der Seite der European Medicines Agency (EMA).

Weitere Antworten auf Fragen zu einem ungeregelten Brexit finden Sie auch auf der Internetseite der Bundesregierung.

Unternehmen, die vor konkreten Finanzierungsherausforderungen stehen und sich über die grundsätzlich vorhandenen Unterstützungs­möglichkeiten der LfA Förderbank Bayern informieren wollen, können sich unter der kostenfreien Servicenummer 0800 2124240 an die Stabsstelle Beratung wenden. Die Experten stehen an den LfA-Standorten in München, Nürnberg und Hof auch für persönliche Gespräche zu den bestehenden Darlehensprogrammen zur Verfügung. Informationen zu den Angeboten der LfA sind auch unter www.lfa.de erhältlich.

Weitere praxisrelevante Informationen rund um das Thema Brexit erhalten Sie bei der Bayerischen Industrie- und Han­delskammer (BIHK) bzw. Ihrer Industrie- und Han­delskammer  oder Handwerkskammer, der vbw oder Ihrem Fach­verband.

Praxisrelevante Handlungsempfehlungen und Leitfäden zu unternehmensrelevanten Themen rund um den Brexit erhalten Sie auf der Internetseite der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern:

Ihre Ansprechpartner bei den regional zuständigen Industrie- und Handelskammern bzw. Handwerkskammern und bei Bayern Handwerk International:

IHK für München und Oberbayern

IHK für München und Oberbayern

Taskforce mit unterschiedlichen Mitarbeiterzuständigkeiten:

  • Kristina Mader: Allgemeine Brexit-Fragen, Tel: +49 89 5116-1110
  • Eva-Catherina Wördemann: Beratung zu Brexit und Zoll / Warenverkehr, Tel: +49 89 5116-1110
  • Marie-Louise Seifert: Beratung zu Brexit und Transport & Logistik, Tel: +49 89 5116-1110
  • Ina Knausenberger: Fragen zu Brexit und Dienstleitungsverkehr, Tel: +49 89 5116-1110
  • Joachim Linke: Beratung zu Brexit und Finanzdienstleistungen & Wechselkurs, Tel: +49 89 5116-1110
  • Petra Busse: Beratung zu Brexit und Gesellschaftsrecht (Niederlassungen, Ltd., etc.), Tel: +49 89 5116-1110
  • Rita Bottler: Beratung zu Brexit und Datenschutz, Tel: +49 89 5116-1110
  • Martin Clemens: Fragen zu Brexit und Steuern Allgemein, Tel: +49 89 5116-1110
  • Allgemeine Mail-Hotline: brexit[at]@muenchen.ihk[dot].de

IHK Schwaben

IHK Schwaben

Axel Sir, Tel: + 49 821 3162-251, Mail: axel.sir[at]@schwaben.ihk[dot].de

IHK Regensburg für Oberpfalz und Kelheim

IHK für Niederbayern in Passau

IHK für Niederbayern in Passau

Peter Sonnleitner, Tel: +49 851 507-245, Mail: peter.sonnleitner[at]@passau.ihk[dot].de

IHK Nürnberg für Mittelfranken

IHK Aschaffenburg

IHK Aschaffenburg

Ursula Müller, Tel: +49 6021 880-113, Mail: mueller[at]@aschaffenburg.ihk[dot].de

IHK zu Coburg

IHK zu Coburg

Elisabeth Löhr, Tel: +49 9561 7426-14, Mail: elisabeth.loehr[at]@coburg.ihk[dot].de

IHK für Oberfranken Bayreuth

IHK für Oberfranken Bayreuth

Katrin Taepke, Tel: +49 921 886-462, Mail: taepke[at]@bayreuth.ihk[dot].de

IHK Würzburg-Schweinfurt

IHK Würzburg-Schweinfurt

Bayern Handwerk International

Bayern Handwerk International

Karin Mai, Tel: +49 911 586856-22, Mail: k.mai[at]@bh-international[dot].de
(Ansprechpartnerin für die Kammerbezirke Mittelfranken, Unterfranken und Oberfranken)

HWK für München und Oberbayern

HWK für München und Oberbayern

HWK für Schwaben

Christa Kunz, Tel: +49 821 3259-1514, Mail: christa.kunz[at]@hwk-schwaben[dot].de

HWK Niederbayern-Oberpfalz

HWK Niederbayern-Oberpfalz

Katharina Wierer, Tel: +49 941 7965-217, Mail: katharina.wierer[at]@hwkno[dot].de

HWK Mittelfranken

HWK Mittelfranken

Karin Mai, Tel: +49 911 586856-22, Mail: k.mai[at]@bh-international[dot].de

HWK für Unterfranken

HWK für Unterfranken

Karin Mai, Tel: +49 911 586856-22, Mail: k.mai[at]@bh-international[dot].de

HKW für Oberfranken

HWK für Oberfranken

Karin Mai, Tel: +49 911 586856-22, Mail: k.mai[at]@bh-international[dot].de

Auf Bundesebene erhalten Sie nähere Informationen beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der auch einen Brexit-Check anbietet, beim BDI, der auch einen Leitfaden für Unternehmen an­bietet, der zusammen mit der vbw erstellt wurde oder bei Ihrem Fach­verband.

Die GTAI hat auf ihrer Internetseite alles Wissenswerte rund um den Brexit branchenspezifisch zusammengefasst.

Fragen und Antworten zu Auswirkung eines ungeregelten Brexit auf den Themenbereich Bildung und Forschung erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, speziell zum Thema Erasmus+ auf den Internetseiten des DAAD und der EU-Kommission.