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Finanzplatz Bayern

Die bayerische Finanzwirtschaft bietet den Bürgerinnen und Bürgern im Freistaat ein breit gefächertes Angebot an Finanzdienstleistungen und Arbeitsplätzen. Mit rund 210.000 hochqualifizierten Beschäftigten ist sie ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor.

Bekanntmachung

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sucht ein Unternehmen für die Durchführung des Bayerischen Finanzgipfels 2026/2027. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Text der Bekanntmachung

Der Freistaat Bayern und insbesondere der Großraum München zählen zu den bedeutendsten Finanzplätzen Europas. Dies gilt für klassische Bank- und Versicherungsgeschäfte ebenso wie für Vermögensverwaltungsaktivitäten, Risikokapitalfinanzierungen, Leasing- und Factoring-Lösungen sowie die Börse München.

Viele herausragende Unternehmen des Finanzsektors haben ihren Sitz in Bayern. Zu den bekanntesten zählen die Versicherungskonzerne Allianz und Münchener Rück, die Nürnberger Versicherungsgruppe, die BayernLB, die HUK-Coburg und die Unicredit Deutschland.

Ihre Ansprechpartner im Bayerischen Wirtschaftsministerium

Publikationen

Bayerisches Wirtschaftsministerium
Dr. Andreas Kleinknecht
Bayerisches Wirtschaftsministerium
Birgit Steurer

InsurTech Hub München

Der InsurTech Hub München (Teil der Digital-Hub-Initiative des Bundes) vernetzt Akteure aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Gründerszene. Die Sogwirkung des Hubs auf die internationale Start-up-Szene ist enorm.

Als Plattform hat er zum Ziel durch Wissensaustausch und Kollaboration die Versicherungsbranche zu digitalisieren und an der Schnittstelle von Versicherung und Technologie wirkungsvolle Innovationen zu liefern. Mit jährlich stattfinden Innovationsformaten wie beispielsweise zum Thema „Scale AI – Skalierung von KI in Versicherungsunternehmen“ bringt der InsurTech Hub München etablierte und neue Player zusammen und bietet ihnen konkrete Möglichkeiten, gemeinsam Innovationen für die Digitalisierung der Versicherungsbranche voranzutreiben. Dabei erfolgt ein Aufbau auf regionale Stärken, gleichzeitig aber globale Ausrichtung und internationale Reichweite. Partner sind unter anderem die Unternehmen Allianz SE, Generali Deutschland, HUK-Coburg, Munich RE, Nürnberger Versicherung, die Versicherungskammer Bayern sowie das Gründerzentrum WERK1 aus München.

Finanzplatz München Initiative

Die Finanzplatz München Initiative (FPMI) wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bayerischen Wirtschaftsministeriums ins Leben gerufen, um die starke Stellung Bayerns im internationalen Finanz­platz­wett­be­werb weiter auszubauen. Beteiligt sind neben Bayerns wichtigsten Finanz­unter­neh­men auch Kammern, Verbände sowie wissenschaftliche und staatliche Einrichtungen.

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sucht ein Unternehmen für die Durchführung des Bayerischen Finanzgipfels 2026/2027

- Bekanntmachung -

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) ermöglicht es Unternehmen, ihr Interesse an der Durchführung zweier Konferenzen der bayerischen Finanzwirtschaft zu bekunden: den Bayerischen Finanzgipfeln 2026 und 2027.

Die Veranstaltung soll in der Tradition des „Bayerischen Finanzgipfels“ gehalten sein. Dieser fand bisher 19 Mal statt. Sie soll der bayerischen Finanzwirtschaft jährlich eine Möglichkeit des Austauschs bieten. Im Anschluss an die Veranstaltung lädt das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie zu einem Staatsempfang ein. Die Finanzierung der Veranstaltung kann nicht durch das StMWi erfolgen und das wirtschaftliche Risiko für die Durchführung liegt allein beim Veranstalter. Bei der Veranstaltung ist ein hohes Niveau mit Blick auf die Sprecher sowie den Veranstaltungsort sicherzustellen. Teilnehmergebühren können erhoben werden. Die Höhe der Teilnehmerbeiträge soll den Aufwand der Veranstaltungsorganisation widerspiegeln. Da der Finanzgipfel als breit angelegte Branchenveranstaltung angelegt ist und auch der interessierten Öffentlichkeit (Studierende, Wissenschaftler, Ehemalige) offensteht, darf die Höhe der Teilnehmerbeiträge nicht dazu führen, dass Teilnehmerkreise faktisch gänzlich ausgeschlossen werden. Gestaffelte Teilnehmerbeiträge sind möglich.

Die Veranstaltung soll 2026 voraussichtlich am 8. Oktober stattfinden.

Für die Durchführung der Veranstaltung kommen lediglich Unternehmen in Betracht, die die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • große Erfahrung mit der Durchführung von Konferenzen, insbesondere im Bereich der Finanzwirtschaft,
  • profunde Kenntnisse der bayerischen Finanzwirtschaft,
  • gute Kontakte zu Medienunternehmen, um eine pressemäßige Begleitung der Veranstaltung zu befördern,
  • Kontakte zu hochkarätigen Sprechern, um die Akquise als Redner auf der Konferenz zu erleichtern.

Ihr Interesse können Sie per E-Mail an ZentraleVergabestelle[at]stmwi.bayern[dot]de bis zum 26. Januar 2026 zum Ausdruck bringen. Bitte fügen Sie aussagekräftige Unterlagen zu den o.a. Kriterien bei.

Börsenaufsicht

Die Börsenaufsichtsbehörde des Freistaates Bayern im Bayerischen Wirtschaftsministerium übt nach § 3 Abs. 1 des Börsengesetzes die Aufsicht über die Börse München aus. Diese erstreckt sich auf die Einhaltung der börsenrechtlichen Vorschriften und Anordnungen (Rechtsaufsicht) sowie auf die ordnungsgemäße Durch­führung des Handels an der Börse (Marktaufsicht).

Die bayerische Börsenaufsichtsbehörde warnt vor Falschinformationen

Die bayerische Börsenaufsichtsbehörde warnt vor gefälschter Internetseite boersenaufsicht.net

Unter der Adresse www.boersenaufsicht.net wird Anlegerinnen und Anlegern angeboten, sie dabei zu unterstützen, ihr Geld zurückzuerlangen, wenn sie Opfer eines Betrugs geworden sind. Dazu sollen Anleger ihre persönlichen Daten hinterlassen. Es handelt sich hierbei um einen Betrugsversuch. Die bayerische Börsenaufsichtsbehörde empfiehlt, sich keinesfalls auf dieses Hilfsangebot einzulassen und keine Login-Daten, Passwörter, Kreditkartennummern, Kontoverbindungen oder ähnliche Daten herauszugeben. Die Internetseite steht in keinerlei Bezug zur bayerischen Börsenaufsicht, zu den Börsenaufsichten anderer Bundesländer und zur Internetseite der bundesdeutschen Börsenaufsichtsbehörden, die unter www.boersenaufsicht.de abrufbar ist.

Vertreter/Mitarbeiter der Handelsplattform cryptodeutsch.com werben "im Auftrag der Börsenaufsichtsbehörde" um Einholung kostenpflichtiger Zulassungen zum Handel.

Die bayerische Börsenaufsichtsbehörde erhält zunehmend Hinweise, wonach Vertreter/Mitarbeiter der Handelsplattform cryptodeutsch.com sich ungebeten per E-Mail oder telefonisch an Anleger wenden. Die Anleger werden zur Einholung kostenpflichtiger Handelszulassungen aufgefordert, um anschließend auf der Plattform cryptodeutsch.com handeln zu können. Die Mitarbeiter der Handelsplattform behaupten, im Auftrag der Börsenaufsichtsbehörde tätig zu sein.

Die bayerische Börsenaufsichtsbehörde steht in keinem Kontakt zu dieser Handelsplattform. Nach unserem Eindruck wird hier bewusst unter Vorspiegelung falscher Tatsachen versucht, Anleger anzuwerben.

Wir empfehlen dringend, keine Kreditkartennummern, Kontoverbindungen oder ähnliche Daten weiterzugeben oder Zahlungen zu leisten.

Die bayerische Börsenaufsichtsbehörde steht in dieser Angelegenheit mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und der Polizei in Verbindung.