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Aiwanger: "Drohnen sind längst eine reale Bedrohung für Wirtschaft und kritische Infrastruktur. Unternehmen müssen wissen, wie sie sich schützen können und dürfen"

DONAUWÖRTH  Rund 120 Vertreter aus Wirtschaft, kritischen Infrastrukturen und Sicherheitsbehörden haben heute bei Airbus Helicopters in Donauwörth über den Schutz von Unternehmen vor Drohnengefahren beraten. Im Mittelpunkt der Fachveranstaltung „Drohnenabwehr 2026“ standen rechtssichere und praxisnahe Konzepte zur Erkennung und Abwehr von Drohnen. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betonte: „Drohnen sind längst zu einer realen Bedrohung für Wirtschaft und kritische Infrastruktur geworden. Bayern verfügt über die technologischen Lösungen – jetzt müssen wir Unternehmen die notwendige rechtliche und organisatorische Handlungssicherheit geben. Nur durch eine enge Zusammenarbeit von Wirtschaft, Forschung und Sicherheitsbehörden können wir unsere Infrastruktur wirksam schützen.“

 

Ausgangspunkt der Veranstaltung war die wachsende Zahl von Drohnenvorfällen an Industrieanlagen, Verkehrsinfrastrukturen und anderen sensiblen Einrichtungen. Während moderne Detektionstechnologien bereits verfügbar sind, stehen viele Unternehmen vor der Frage, welche Maßnahmen rechtlich zulässig sind und wie die Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden im Ernstfall funktioniert.

 

Im Rahmen der Veranstaltung informierten Experten aus Wirtschaft und Behörden über technische Möglichkeiten der Drohnendetektion, rechtliche Rahmenbedingungen sowie bewährte Abläufe in der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Sicherheitsbehörden. Ziel ist es, Betreibern kritischer Infrastrukturen und Unternehmen mehr Handlungssicherheit zu geben und die Vernetzung aller beteiligten Akteure weiter auszubauen.

 

Die Veranstaltung wurde vom Cluster Aerospace bavAIRia im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums organisiert und knüpft an die Auftaktveranstaltung „Gefahr für Wirtschaft und Infrastruktur – Drohnen erkennen und abwehren“ aus dem Dezember 2025 an. Sie ist Teil der bayerischen Strategie, Innovationen im Bereich Sicherheits- und Drohnentechnologien schneller in die Anwendung zu bringen und den Schutz von Wirtschaft und kritischer Infrastruktur nachhaltig zu stärken.

Ansprechpartner:
Bastian Brummer
Stellv. Pressesprecher


Pressemitteilung-Nr. 293/26
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat heute in Donauwörth über den Schutz von Unternehmen vor Drohnengefahren diskutiert. 120 Vertreter aus Wirtschaft, kritischen Infrastrukturen und Sicherheitsbehörden tauschten sich bei Airbus Helicopters über das Thema aus. Foto: StMWi/Bastian Brummer
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat heute in Donauwörth über den Schutz von Unternehmen vor Drohnengefahren diskutiert. 120 Vertreter aus Wirtschaft, kritischen Infrastrukturen und Sicherheitsbehörden tauschten sich bei Airbus Helicopters über das Thema aus. Foto: StMWi/Bastian Brummer
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