Energieförderung

Hier finden Sie eine Zusammenstellung energierelevanter Förderinstrumente im Bereich des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

10.000-Häuser-Programm

Energie sparen und dabei das Klima schützen: Das ist sowohl in bestehenden Häusern als auch in Neubauten durch eine intelligente Kombination von Energieeffizienz und moderner Technik möglich. Um Eigentümer und Bauherren zu fördern, die in energieeffiziente Maßnahmen investieren möchten, hat die Bayerische Staatsregierung das 10.000-Häuser-Programm aufgelegt.

Beim Programmteil EnergieSystemHaus kann eine Förderung für Maßnahmen mit innovativen Techniken, kombiniert mit Steigerung der Energieeffizienz, beantragt werden.

Zum 1. August 2019 wurde der neue Programmteil PV-Speicher-Programm gestartet, der nicht an aktuelle Baumaßnahmen am Haus geknüpft ist. Gebäudeeigentümer von selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern können einen Antrag auf Förderung eines neuen Stromspeichers in Verbindung mit einer neuen Photovoltaik-Anlage stellen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, einen Zuschuss für eine private Ladestation für Elektrofahrzeuge zu erhalten.

Hier finden Sie alle Informationen zum 10.000-Häuser-Programm.

Bayerisches Energieforschungsprogramm

Die Förderung soll die Erforschung, Entwicklung und Anwendung neuer Energie- und Energieeinspartechnologien sowie die Durchführung von Studien ermöglichen. Damit sollen auch die Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit verbessert, die Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Energieträgern verringert, die Energieversorgungssicherheit erhöht und Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden. Über den Einzelfall hinaus soll damit insbesondere auch ein Beitrag zur Erreichung der nationalen und internationalen Ziele zur Verbesserung der Energieeffizienz, der Energieeinsparung, der verstärkten Nutzung der Erneuerbaren Energien und der Reduktion der energiebedingten CO2-Emissionen geleistet werden.

Bayerisches Energieforschungsprogramm PDF (174 KB)

Förderung von Energiekonzepten, insbesondere von Energieeinsparkonzepten und kommunalen Energienutzungsplänen

Energieeinsparkonzepte dienen dazu, den Energiebedarf von eigenen Liegenschaften und Einrichtungen zu analysieren und Möglichkeiten einer effizienten Bedarfsdeckung auch unter Einsatz erneuerbarer Energien aufzuzeigen. Bei kommunalen Energienutzungsplänen geht es um eine Planungsgrundlage für künftige Energieversorgungsmöglichkeiten einer oder mehrerer Kommunen.

Seit 1. Dezember 2015 wird auch die Beratung und gutachterliche Unterstützung der Kommune bei der Umsetzung von Maßnahmenvorschlägen aus kommunalen Energienutzungsplänen durch fachkundige Dritte (Umsetzungsbegleitung) gefördert. Sie kann nur erfolgen, wenn kein fachlich dafür geeignetes Personal vorhanden ist.

Ab 11. September 2017 werden auch Beleuchtungskonzepte (Innen-, Außen- und Straßenbeleuchtung) gefördert. Es sind folgende Förderwege dabei möglich:

  • Im Rahmen eines umfassenden Energienutzungsplans oder eines Teil-Energienutzungsplans.
  • Im Rahmen einer Umsetzungsbegleitung, wenn in einem Energienutzungsplan oder Teil-Energienutzungsplan entsprechende Vorbetrachtungen erarbeitet und daraus resultierende Handlungsempfehlungen aufgestellt wurden.
  • Als Energieeinsparkonzept, wenn ausschließlich ein Beleuchtungskonzept erstellt werden soll und die Voraussetzungen für eine Förderung im Rahmen von Energienutzungsplänen und der Umsetzungsbegleitung nicht gegeben sind.

Seit dem 2. Mai 2019 können die Ausschreibungsunterlagen der Energienutzungspläne, der Energiekonzepte und der Umsetzungsbegleitungen mit dem Online-Leitfaden unter enp-online.de standardisiert und unbürokratisch erstellt werden.

Einzelheiten zur Förderung enthält das Merkblatt zur Förderung von Energiekonzepten und kommunalen Energienutzungsplänen.

Richtlinien zur Förderung von Energiekonzepten und kommunalen Energienutzungsplänen PDF (121 KB)

Merkblatt zur Förderung von Energiekonzepten und kommunalen Energienutzungsplänen PDF (0,94 MB)

Leitfaden Energienutzungsplan PDF (14,64 MB)

Energiecoaching_Plus

Das Projekt Energiecoaching_Plus unterstützt kleine und mittelgroße Gemeinden bei der Umsetzung der Energiewende mit projektbezogener Beratung durch einen von den Bezirksregierungen beauftragten Energiecoach (Energiefachmann). Unterstützt werden neben einer Initialberatung auch schwerpunktbezogene Aktivitäten, z. B. Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Energie, Beratung bei der energetischen Sanierung und Optimierung kommunaler Liegenschaften, Unterstützung bei der Einführung eines kommunalen Energiemanagements oder die Schulung von Gebäudeverantwortlichen. Die Gemeinden können mit dem Energiecoach im Einzelfall auch andere schwerpunktbezogene Aktivitäten vereinbaren.

Kommunale/r Energiewirt/in (BVS)

Die Qualifizierung zum/zur kommunalen Energiewirt/-in (BVS) ist ein Weiterbildungsangebot der Bayerischen Verwaltungsschule (BVS) für die Bereiche Energieversorgung, Energieeinsparung und Energieeffizienz. Sie richtet sich an kommunale Mitarbeiter oder Entscheidungsträger. Die Qualifizierung soll den Mitarbeitern der Kommunen Kompetenzen vermitteln, um die Energiewende auf kommunaler Ebene zu strukturieren und effizient umzusetzen.

Förderung der Gründung und des Betriebs von Energieagenturen in Bayern

Mit dem Förderprogramm soll der Aufbau von kommunal getragenen Energieagenturen in möglichst allen 18 bayerischen Planungsregionen unterstützt werden.

Grundsätze zur Förderung der Gründung von Energieagenturen in Bayern PDF (83 KB)

Antragsstellen: Bezirksregierungen

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung PDF (274 KB)

Ergänzungsformblatt zum Antrag auf Förderung der Gründung einer Energieagentur PDF (567 KB)

DAWI-De-minimis Erklärung PDF (614 KB)

DAWI-De-minimis Bescheinigung PDF (594 KB)

Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien und der Vermeidung von Kohlendioxidemissionen durch Biomasseheizwerke (BioKlima)

Das Förderprogramm BioKlima unterstützt den verstärkten Einsatz von fester Biomasse, Hackschnitzel und Pellet, zur Wärme­erzeugung, um so die ehrgeizigen Ziele einer re­ge­ne­ra­tiven Energie­versorgung und eines aktiven Klimaschutzes zu erreichen. Zur Antragstellung kann beim Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing eine Fördermappe angefordert werden, die alle Informationen und das Antragsformular enthält.

Richtlinie zur Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien und der Vermeidung von Kohlendioxidemissionen durch Biomasseheizwerke (Förderprogramm BioKlima) PDF (337 KB)

Förderprogramme der LfA Förderbank Bayern

Infrakredit Energie

Mit dem Infrakredit Energie bietet die LfA Förderbank Bayern Kommunen eine langfristige Finanzierung von Investitionen in die kommunale Infrastruktur zur allgemeinen Energieeinsparung und Umstellung auf erneuerbare Energieträger.
Der Infrakredit Energie wird aus Haushaltsmitteln des Freistaats Bayern, die aus dem Gewinn der LfA stammen, zinsverbilligt und zinsgünstig von der KfW refinanziert.

Merkblatt Infrakredit Energie PDF (88 KB) (PDF auf externem Server)

Infrakredit Kommunal

Mit dem Infrakredit Kommunal steht Kommunen u.a. für  Maßnahmen der allgemeinen Energieeinsparung und der Umstellung auf umweltfreundliche Energieträger, soweit diese nicht im Infrakredit Energie förderfähig sind, eine zinsgünstige Finanzierungsmöglichkeit zur Verfügung:

Der Infrakredit Kommunal wird zinsgünstig von der KfW refinanziert und von der LfA Förderbank zinsverbilligt.

Merkblatt Infrakredit Kommunal PDF (36 KB)  (PDF auf externem Server)

Energiekredite

Die LfA Förderbank Bayern fördert mit dem Energiekredit und dem Energiekredit Plus kleine und mittlere gewerbliche Unternehmen und Angehörige freier Berufe in Bayern, die in den Bereichen Energieeffizienz und Energieeinsparung investieren.

Der Energiekredit und der Energiekredit Plus werden aus Haushaltsmitteln des Freistaats Bayern, die aus dem Gewinn der LfA stammen, zinsverbilligt und zinsgünstig von der KfW refinanziert.

Richtlinien Bayerisches Energiekreditprogramm
PDF (2,20 MB)

Merkblatt Energiekredite PDF (81 KB)  (PDF auf externem Server)

Energiekredit Gebäude

Mit dem Energiekredit Gebäude unterstützt die LfA Förderbank Bayern kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und freiberuflich Tätige mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Bayern, die in die Energieeffizienz ihrer Firmengebäude investieren. Gefördert werden der energieeffiziente Neubau oder die energetische Sanierung von gewerblich genutzten Gebäuden. Darüber hinaus können Energieeffizienzmaßnahmen an der Gebäudehülle bzw. der Gebäudetechnik finanziert werden.

Der Energiekredit Gebäude wird aus Haushaltsmitteln des Freistaats Bayern, die aus dem Gewinn der LfA stammen, zinsverbilligt und zinsgünstig aus dem KfW-Energieeffizienzprogramm - Energieeffizient Bauen und Sanieren refinanziert.

Merkblatt Energiekredit Gebäude PDF (81 KB)  (PDF auf externem Server)

LfA-Förderberatung: 0800 21 24 24-0

Sonderprogramm „Energieeffizienz und Erneuerbare Energien in Unternehmen“

Mit dem Sonderprogramm „Energieeffizienz und Erneuerbare Energien in Unternehmen“ sollen nach Maßgabe der BRF bzw. GRW Investitionsvorhaben von KMU gefördert werden, mit der zusätzlichen Voraussetzung, dass mit dem Vorhaben eine signifikante Reduzierung des Primärenergieverbrauchs verbunden ist.

Gefördert werden folgende energieeffiziente Investitionsmaßnahmen:

  • technische Anlagen (einschließlich Gebäudetechnik)
  • Sanierung von Gebäuden
  • Neubau von Gebäuden.

Die Förderung erfolgt 100 % aus EFRE-Mitteln.
Die Förderkonditionen sind in der Richtlinie zur Durchführung des bayerischen regionalen Förderungsprogramms (BRF) bzw. im Koordinierungsrahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) sowie im Beiblatt zum Sonderprogramm geregelt.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Sonderprogramm.

Weitere Förderprogramme des Freistaats Bayern

Der Energie-Atlas Bayern bietet einen aktuellen Überblick über weitere bayerische Förderprogramme und Beratungsangebote.

Förderprogramme des Bundes

Einen Überblick über die derzeit gültigen Förderprogramme des Bundes erhalten Sie in der Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie bei der KfW Bankengruppe.