Mobilfunkinitiative Bayern
Leistungsfähiger Mobilfunk für den Hightech-Standort Bayern
Die Bayerische Staatsregierung will bayernweit die Verfügbarkeit und Übertragungsqualität der Mobilfunknetze nachhaltig verbessern und eine gute Versorgung auch in dünn besiedelten, ländlichen Regionen als Grundlage für den weiteren wirtschaftlichen Erfolg Bayerns schaffen.
Ergebnisse der zweiten bundesweiten Mobilfunk-Messwoche 2026
„Die Ergebnisse zeigen: Der Ausbau moderner Mobilfunktechnologie in Bayern macht Fortschritte – immer mehr Nutzer profitieren von 5G-Geschwindigkeiten. Das ist ein Erfolg für die digitale Infrastruktur in unserem Land.“

Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
Bereits 2025 waren alle Bürger und Unternehmen aufgerufen, aktiv zu Verbesserung der Versorgungserfassung beizutragen. Die erste deutschlandweite Mobilfunk-Messwoche war ein voller Erfolg. Dank der regen Beteiligung der bayerischen Bürger wurden in Bayern während des Kampagnenzeitraums über 30 Mio. Messpunkte generiert und so der Blick auf die Mobilfunkversorgung in Bayern entschieden verbessert werden.

2026 ging die gemeinsame Messaktion von Bund, Ländern und Kommunen unter dem Motto #CheckDeinNetz in die zweite Runde. Vom 24. Juni bis 1. Juli 2026 waren erneut alle Bürger eingeladen, mithilfe der kostenlosen App der Bundesnetzagentur („Mobilfunk-Check“) ihre Mobilfunkversorgung zu checken – auf dem Weg zur Arbeit, im Urlaub oder beim Treffen mit Freunden.
In diesem Jahr wurden zwar nicht so viele Messpunkte generiert wie im Jahr zuvor, allerdings sind die Ergebnisse spürbar besser. Denn die Auswertung der Mobilfunk-Messwoche zeigt für 2026 einen starken Zuwachs von 5G-Messpunkten und eine starke Verschiebung weg von 4G. Das ist eine sehr positive Entwicklung für die Bürger und den Wirtschaftsstandort Bayern.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick
- Anteil 5G (Messwoche 2026): 69,31% der validen Messpunkte entfielen auf 5G.
- Vergleich zur Messwoche 2025: 5G stieg von 43,95% auf 69,31%.
- 4G ging im selben Zeitraum deutlich zurück: von 53,68% (2025) auf 29,51% (2026).
- “Kein Netz” und 2G sind weiter rückläufig: Kein Netz 1,03% (2025) auf 0,76% (2026); 2G 1,34% auf 0,43 (2026).

Die vollständigen Ergebnisse zur Mobilfunk-Messwoche gibt es unter: https://www.breitbandmessung.de/mobilfunk-messwoche oder https://check-dein-netz.de/
Mobilfunkinitiative Bayern
Ausbaufortschritte der Mobilfunkinitiative

(Stand 2024)
Mobilfunkversorgung der Verkehrswege in Bayern
Die Versorgung mit mobilen Daten entlang der Verkehrswege hat besondere Bedeutung für die geschäftliche wie private Kommunikation. Dies spiegeln die Ausbauauflagen der Bundesnetzagentur bei Vergabe von Frequenzen wider. Die Bundesnetzagentur legt darin verbindliche Ausbauziele fest, die von den Mobilfunkunternehmen zu erfüllen sind. Nach der aktuellen Auflage mussten die Mobilfunkbetreiber bis zum 31. Dezember 2022 unter anderem ausgewählte Bundesstraßen und fahrgaststarke Zugstrecken mit 100 Mbit / s versorgen. Die Bundesnetzagentur ist für die Kontrolle der bundesweiten Erreichung der Versorgungsziele zuständig.
Nutzer machen täglich unterschiedliche Erfahrungen mit der Versorgungslage und nehmen gerade im Auto und in Zügen Defizite wahr.
Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie ließ daher schon in den Jahren 2019 und 2020 die Mobilfunkversorgung auf allen Bundesautobahnen und den wichtigsten Zugstrecken in Bayern vermessen. Die Messergebnisse bescheinigten zwar insgesamt eine gute Versorgung entlang von Autobahnen und ICE-Strecken, zeigten aber auch noch Lücken auf, die zum Gesprächsabbruch führen.
Mit den neuen Messungen hat das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Ende 2022 weit über 3.000 Kilometer Bahnstrecken und über 1.000 Kilometer Bundesstraßen vermessen. Auch diese Messergebnisse zeugen von Fortschritten beim Ausbau, offenbaren für jedes Netz aber noch weiteres Verbesserungspotential.
Messergebnisse 2022
Am 23. Januar 2023 stellte Staatsminister Hubert Aiwanger die neuen Mobilfunk-Messungen entlang von Bundesstraßen sowie fahrgaststarken Bahnstrecken in Bayern vor.
Lesen Sie hier den vollständigen Abschlussbericht zu den Mobilfunk-Messungen 2022.
Die Messergebnisse einzelner Netzbetreiber sind den folgenden Karten zu entnehmen.
Mobilfunk-Messungen der vergangenen Jahre
Am 21. Dezember 2020 stellte Staatsminister Aiwanger die zweite Messreihe der LTE (4G)-Versorgungswerte auf Bundesautobahnen in Bayern vor.
Die Messergebnisse sind den nachfolgenden Karten zu entnehmen. Gemessen wurde eine stichprobenhafte Auswahl von Strecken, die 2019 noch stärkere Defizite bei der 4G/LTE-Mobilfunkversorgung zeigten, nach den Vorgaben der Bundesnetzagentur.
Weiterhin finden Sie hier die Messergebnisse mit Hervorhebung von Stellen mit signifikanter Verbesserung der Mobilfunkmessung.
Am 17. September 2019 stellte Staatsminister Aiwanger eine erste Messreihe der Autobahnen in Bayern vor.
Hier wurde 4G (LTE) nach den Vorgaben der Bundesnetzagentur gemessen. Im Dialog mit den Mobilfunkbetreibern sollen die Lücken zeitnah und effektiv beseitigt werden, um eine angemessene Versorgung der Kunden zu garantieren.
Autobahnen in Bayern (Indoor-Messung):
Autobahnen in Bayern (Outdoor-Messung):
ICE-Strecken (Vorgaben BNetzA):
Das Bayerische Mobilfunk-Förderprogramm
Die Bayerische Staatsregierung flankiert die Bemühungen der Mobilfunkanbieter zur Schließung von Versorgungslücken mit einem Programm zur Förderung von neuen Mobilfunkstandorten. Dadurch sollen bisher unwirtschaftliche Gebiete erstmals mit Mobilfunk versorgt werden.
Das Ziel des Bayerischen Mobilfunkförderprogramms ist es, Mobilfunklücken in Regionen zu schließen, die marktwirtschaftlich nicht ausgebaut werden.
Hier finden Sie alle Informationen rund um das Mobilfunk-Förderprogramm.
Keine Verlängerung des bayerischen Mobilfunk-Förderprogramms – Europäische Kommission beendet das Pränotifizierungsverfahren
Ein erstklassiges Mobilfunknetz ist für die wirtschaftliche Entwicklung und die Lebensqualität im Freistaat Bayern von herausragender Bedeutung. Zur Schließung von Mobilfunklücken, die marktwirtschaftlich nicht ausgebaut werden, hat Bayern im Jahre 2018 das europaweit erste Mobilfunkförderprogramm geschaffen.
Das Engagement des Freistaats hat zu erheblichen Verbesserungen bei Datengeschwindigkeit, Qualität und Netzabdeckung geführt. Dennoch verbleiben gerade im ländlichen Raum noch Versorgungslücken, die unzureichende Verbindung und Gesprächsabbrüche zur Folge haben. Nach vier Jahren Laufzeit ist die Förderrichtlinie zum 31. Dezember 2022 außer Kraft getreten. Das Bayerische Wirtschaftsministerium wollte das Förderprogramm mit kleinen Modifikationen verlängern.
Die Fortführung des Förderprogramms bedarf jedoch der Genehmigung durch die Europäische Kommission. Seit Juli 2022 befand sich das Bayerische Wirtschaftsministerium dazu in Abstimmung mit der Kommission. Nach ersten positiven Signalen stellte die Kommission im Dezember 2022 neue Anforderungen, die sie im Laufe der Zeit immer weiter konkretisierte und verschärfte. Die Europäische Kommission verlangt nun mit Verweis auf zwischenzeitlich erlassene EU-Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Förderung von Breitbandnetzen, dass die Netzbetreiber künftig verpflichtet werden, Drittunternehmen den Zugang zu ihrer aktiven Infrastruktur zu ermöglichen, selbst zu nicht geförderten Netzkomponenten. Eine derart weitreichende Active-Sharing Verpflichtung kann der Freistaat Bayern den Mobilfunknetzbetreibern mangels Regelungskompetenz nicht auferlegen. Die Europäische Kommission beendete daraufhin die Abstimmungsgespräche zur Verlängerung des Bayerischen Mobilfunkförderprogramms und schloss das Pränotifizierungsverfahren im Juli 2024.
Der Bund steht mit seinem Förderprogramm vor ähnlichen Herausforderungen, obschon der Bund die Regelungskompetenz hätte, die Mobilfunknetzbetreiber zur Beteiligung an Mobilfunkförderprojekten zu verpflichten und eine weitreichende Active-Sharing-Verpflichtung vorzusehen. Die Richtlinie zum Bundesmobilfunkförderprogramm trat zum 31.12.2024 außer Kraft.
Mehr über das Bayerische Mobilfunk-Förderprogramm erfahren Sie in den folgenden Videos.
Mobilfunk-Förderprogramm

Alle Informationen rund um das Mobilfunk-Förderprogramm finden Sie hier.
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Erklärfilme zum Bayerischen Mobilfunk-Förderprogramm
In diesen beiden Erklärvideos erfahren Sie Schritt für Schritt, wie ein Förderverfahren abläuft und welche Fördervarianten es für Gemeinden gibt.
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Wie läuft eine Förderung für Gemeinden ab?
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