REGENSBURG Das Interreg-Projekt „Drive2Transform“ begleitet die Transformation der Automobil- und Zulieferindustrie in Mitteleuropa. Es unterstützt vor allem KMU und politische Entscheidungsträger dabei, Dekarbonisierung, Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle zu meistern – mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Branche nachhaltig zu stärken.
Die Gesamtkoordination des von Juni 2024 bis November 2026 mit knapp 1,8 Millionen-Euro durch die EU-Kommission geförderten Projekts verantwortet das Cluster Mobility & Logistics (TechBase Regensburg GmbH). Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt betont: „Unsere Automobil- und Zulieferindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Damit Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Bayern und Mitteleuropa bleiben, brauchen wir Innovationskraft, Investitionen und enge europäische Zusammenarbeit. Das Interreg-Projekt ‚Drive2Transform‘ liefert dafür eine wichtige Grundlage: datenbasierte Orientierung, transnationale Vernetzung und konkrete Unterstützung für unsere Unternehmen – insbesondere für den Mittelstand.“
Kern des Projekts ist der internationale Transformations-Readiness-Index. Er analysiert den Stand der Transformation in den Bereichen Elektrifizierung, Automatisierung, Konnektivität und Plattformökonomie und liefert belastbare Handlungsempfehlungen für Wirtschaft und Politik. Regionen profitieren dabei doppelt: durch spezifische Analysen vor Ort und durch den Austausch mit anderen Industriestandorten in Mitteleuropa.
Angesichts hoher Energie- und Standortkosten, wachsender Bürokratie sowie zunehmender innereuropäischer Standortkonkurrenz sind faire Wettbewerbsbedingungen in Europa von zentraler Bedeutung. Technologieoffenheit, Kostenentlastungen und ein verlässlicher Förderrahmen bleiben wesentliche Voraussetzungen, um Wertschöpfung und Beschäftigung in Bayern und Europa nachhaltig zu sichern.
Das Projekt wird durch das Interreg Central Europe Programm mit der Kofinanzierung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.
Ansprechpartnerin:
Nicole Engelhart
Stellv. Pressesprecherin
Pressemitteilung-Nr. 76/26

