MÜNCHEN Unter den zehn besten Start-up-Hubs Europas sind gleich vier Organisationen aus Bayern: auf Platz 1 die UnternehmerTUM, auf Platz 2 die Start2 Group, das Netzwerk BayStartUP auf Platz 3 und das Digitale Gründerzentrum WERK1 auf Platz 9. Das hat die Financial Times für ihr Ranking "Europe’s leading start-up hubs" ermittelt.
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: "Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner für diese Meisterleistung! Dies zeigt: Mit unserer Start-up- und Ökosystem-Förderung sind wir auf dem richtigen Weg. Bayern ist bei der Zahl der Neugründungen das erfolgreichste Bundesland – und das ist kein Zufall. Wir unterstützen Start-ups überall in Bayern mit Coaching, Infrastruktur, Netzwerken und Kapital. Jeder Euro und jede Bemühung, die wir in unsere jungen Unternehmer investieren, ist Gold wert. Denn die Unternehmer von heute sind die Garanten für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft von morgen.“ Mit dem ZOLLHOF in Nürnberg, dem gate Garching und dem Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) in München sind drei weitere bayerische Start-up-Hubs unter den Top 100.
Bayern ist bei der Zahl der Start-up-Gründungen das erfolgreichste Bundesland. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 3.568 Unternehmen gegründet, davon 785 in Bayern (22 Prozent). Damit liegt der Freistaat deutlich vor Nordrhein-Westfalen (658) und Berlin (619). Bei den Gründungen pro Kopf belegt München deutschlandweit noch vor Berlin klar Platz 1.
Der Freistaat unterstützt Gründerinnen und Gründer über seine Initiative "Gründerland Bayern". Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördert die inzwischen 19 Digitalen Gründerzentren an 30 Standorten mit 150 Millionen Euro. Um Start-ups den Zugang zu Kapital zu erleichtern, hat der Freistaat im vergangenen Jahr die Initiative „VC4Start-ups“ gestartet. Der neue Bayern-Kapital-Wachstums- und Scale-up-Fonds ist mit einem Fondsvolumen von 500 Millionen Euro ausgestattet; pro Unternehmen sind Beteiligungen von bis zu 50 Millionen Euro möglich. Zudem werden die Fonds-in-Fonds-Investitionen durch den LfA-Dachfonds Bayern um insgesamt 150 Millionen Euro erhöht, und der Bayern-Kapital-Innovationsfonds III wird mit einem Fondsvolumen von 100 Millionen Euro ausgestattet.
Ansprechpartnerin:
Tanja Gabler
Stv. Pressesprecherin
Pressemitteilung-Nr. 64/26

