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Aiwanger: "Produktion und Schlachtstätten müssen wieder nahe bei einander liegen."

MÜNCHEN   Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat auf den Bericht des Bayerischen Fernsehens über die Putentransporte zwischen Osteuropa und Bayern reagiert. Darin hatte die Soko Tierschutz „qualvolle Transporte“ kritisiert.

 

„Wir brauchen für besseren Tier- und Verbraucherschutz dringend eine Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe und ehrliche Deklaration über die Herkünfte von Lebensmitteln. Der Verbraucher wird mit der jetzigen Deklaration gezielt hinters Licht geführt, um ihm billige Ware aus dem Ausland als deutsche Qualität unterzujubeln“, sagte Aiwanger.

 

Produktion und Schlachtstätten müssten wieder nahe bei einander liegen, um unsinnig weite Lebendtransporte zu stoppen. Aiwanger: „Zur Wahrheit gehört aber auch: Wer Unterschriften sammelt gegen einen Putenstall mit 10.000 Tieren in Bayern, bekommt sein Fleisch dann eben aus einem Betrieb mit 100.000 Puten aus Osteuropa.“

 

Jürgen Marks,

Leiter Pressereferat

Tel. (089) 2162 2290

juergen.marks@stmwi.bayern.de

 

 


Pressemitteilung-Nr. 226/19
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