NEUSTADT a. d. DONAU – Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich heute mit Management und Belegschaftsvertretung des Mahle-Werks in Neustadt a. d. Donau (Landkreis Kelheim) getroffen. "Die geplante Schließung des Werks in Neustadt schmerzt und zeigt, wie schwer es die Industrie derzeit in Deutschland hat. Dennoch prüfen wir, welche Perspektiven es für diesen Mahle-Standort und die Beschäftigten noch gibt. Im Gespräch sind sowohl neue Produkte, bei Produkten in Richtung Erneuerbarer Energien hätten wir sogar bessere staatliche Förderungsmöglichkeiten. Auch mehr Automatisierung einer künftigen Produktion würde Vorteile bringen. Außerdem steht hier wegen der Nähe zur Raffinerie Wärme für Produktionsprozesse zur Verfügung - eine klare Standortchance. Wir brauchen auf alle Fälle neue Geschäftsideen. Wir haben hier fleißige Mitarbeiter und es wäre ein Armutszeugnis, wenn wir für diese Menschen keine Perspektive in der Region fänden.“
Aiwanger fordert ein Umsteuern der EU und der Bundesregierung: „Die EU muss stärker auf Wachstum setzen, statt immer neue Regulierungen aufzubauen. Deutschland wird zu teuer für Produkte, die andere Länder ebenso gut herstellen können. Wir brauchen einen klaren Kurswechsel hin zur Unterstützung von Zukunftsindustrien – ohne ideologisch geprägte Vorgaben.“ Auch müsse sich Deutschland müsse sich in Brüssel entschiedener für die Industrie einsetzen.
Ansprechpartnerin:
Tanja Gabler
Stv. Pressesprecherin
Pressemitteilung-Nr. 224/26



