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Aiwanger: "Die Vorserienproduktion des ,Energy Masters' ist ein echter Meilenstein und zeigt: Bayern hat beim Thema Wasserstoff eine zentrale Vorreiterrolle eingenommen"

LANDSHUT  Die BMW Group geht in Niederbayern einen wichtigen Schritt in Richtung Serienfertigung ihres ersten Wasserstoff-Autos, dem BMW iX5 Hydrogen. Im Werk Landshut startet die Vorserienproduktion des wasserstoff-spezifischen „FCEV-Energy Master“. Dabei handelt es sich um das zentrale Steuergerät, das Energieflüsse im Brennstoffzellen-System und der Hochvoltbatterie regelt.

 

Bei der offiziellen Inbetriebnahme der Vorserienproduktion sagte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Wasserstoff in der Mobilität ist eine echte Zukunftschance. Wir verbinden schnelles Tanken und eine hohe Reichweite mit Erneuerbaren Energien. Gleichzeitig machen wir uns unabhängiger von ausländischen Energieimporten. Der Start der Vorserienproduktion des ,Energy Masters‘ in Landshut ist ein echter Meilenstein und zeigt deutlich: Bayern hat beim Thema Wasserstoff eine zentrale Vorreiterrolle eingenommen. Das schafft zukunftsfähige Arbeitsplätze in Niederbayern, stärkt die bayerische Wirtschaft und die Position von BMW auf dem internationalen Markt. China setzt mittlerweile massiv auf Wasserstoff beim LKW, 100 000 Fahrzeuge sollen in den nächsten Jahren zum Einsatz kommen. Wir dürfen uns hier nicht abhängen lassen und ich gehe davon aus, dass dies auch einen massiven Schub für Wasserstoffautos bringen wird. BMW produziert für den Weltmarkt, gut denkbar dass Wasserstoffautos in Asien am schnellsten einen Markt finden werden, wenn bei uns noch diskutiert wird.“

 

Der Freistaat Bayern fördert die Wasserstoff-Strategie der BMW Group unter anderem im Rahmen des IPCEI-Projekts „HyPowerDrive“ mit 82 Millionen Euro. Die Bundesregierung ergänzt die Förderung zusätzlich mit rund 191 Millionen Euro.

 

Daneben unterstützt der Freistaat Forschung, Entwicklung und Anwendung im Bereich Wasserstoff mit diversen Programmen: 

 

  • Mit BayH2T fördert das bayerische Wirtschaftsministerium den Aufbau einer Wasserstofftankstelleninfrastruktur.
  • Mit BayFELI beschleunigt der Freistaat den Bau von Elektrolyseuren.
  • Ab Juli startet das Förderprogramm für den Erwerb von Nutzfahrzeugen mit Wasserstoffantrieb. 
  • Und mit dem Wasserstoff-Technologie-Anwenderzentrum in Pfeffenhausen schafft Bayern eine umfassende Prüf-, Test- und Entwicklungsinfrastruktur.

 

Neben der Vorserienproduktion für den wasserstoff-spezifischen Energy Master hat BMW in Landshut im vergangenen Jahr auch eine zweite Produktionslinie für die Steuereinheit in Betrieb genommen, die in den batterieelektrischen Fahrzeugen der Neuen Klasse (BMW iX3 und BMW i3) eingesetzt wird. Aiwanger: „Wir müssen allen Antrieben eine Chance geben: dem klassischen Verbrenner, der E-Mobilität und Wasserstoff. Dass BMW hier gezielt Synergien schafft, ist der richtige Schritt.“ 

 

Anprechpartner: 

Korbinian Huber 

Stv. Pressesprecher


Pressemitteilung-Nr. 223/26
Ansprechpartner
Prinzregentenstraße 28, 80538 München