MÜNCHEN Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger warnt, dass Deutschland seinen Vorsprung bei der Entwicklung von Wasserstoffantrieben verlieren könnte. "China hängt uns bei H2 ab", so der Minister zu Berichten, dass die Volksrepublik an einer Wasserstoff-Infrastruktur mit einem Netz von 3.000 Wasserstoff-Tankstationen arbeite.
Aiwanger: "Technisch sind wir bei den Wasserstoffantrieben derzeit noch an der Weltspitze. Diesen Vorsprung werden wir aber in wenigen Jahren verlieren, wenn wir jetzt nicht konsequent die Chancen dieser Technik nutzen und zulassen. H2 kann uns helfen, unsere fossile Energieabhängigkeit von wenigen Weltregionen zu reduzieren. Denn schließlich kann Wasserstoff aus vielen Regionen bezogen und auch selbst in großem Stil auch in Deutschland und Europa produziert werden."
In Bayerns Wasserstoffstrategie ist H2-Mobilität ein elementarer Bestandteil. Als Vorreiter im Bereich Wasserstoff investiert der Freistaat mit den Förderprogrammen in Wasserstofftankstellen, Elektrolyseure und H2-Nutzfahrzeuge, wodurch privates Investitionskapital in mehrfacher Höhe mobilisiert wird.
Ansprechpartnerin:
Tanja Gabler
Stv. Pressesprecherin
Pressemitteilung-Nr. 222/26

