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Aiwanger: "Wir müssen als Politik und Gesellschaft schneller und besser werden - das muss sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche und Behörden ziehen"

MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat beim 19. Deutschen Innovationsgipfel die Bedeutung von Innovationen und Gründerförderung für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Bayern deutlich gemacht.

 

Aiwanger: „Wir dürfen glücklich sein, wie gut in Bayern das Gründerwesen und die Innovation laufen. Als Gründerland Nummer eins haben wir im letzten Jahr 785 nennenswerte digitale Gründungen im Freistaat verzeichnet – mehr als in Berlin und Nordrhein-Westfalen. Und das kommt nicht von allein: Wir haben mit Gründerland.Bayern eine hervorragende Initiative, die Start-ups unterstützt. Dazu zählen auch Programme wie Start?Zuschuss!, BayTOU und FLÜGGE sowie die digitalen Gründerzentren in ganz Bayern. Zudem setzen wir mit dem neuen Wachstums- und Scale-up-Fonds von Bayern Kapital in Höhe von 500 Millionen Euro ein starkes Signal für technologieorientierte Unternehmen. Wer international vorne mitspielen will, braucht Zugang zu Kapital. Genau dafür haben wir in Bayern die Voraussetzungen geschaffen. Trotzdem leiden wir unter der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Zu hohe Steuern und Energiepreise, zu viel Steuergeld ins Bürgergeld und die verfehlte Zuwanderung der letzten Jahre statt in die Innovation des Standortes. Neue Geschäftsideen kommen im internationalen Wettbewerb zu schwer an Wachstumskapital und wandern deshalb aus, nachdem wir sie mit viel Einsatz großgezogen haben.“ 

 

Der Minister appellierte an die anwesenden Start-ups und etablierten Unternehmen: "Aus der Wirtschaft muss noch mehr Reformdruck auf die Politik ausgeübt werden. Wir planen in Deutschland in 24 Stunden zu gründen, aber es dauert dann mehrere Jahre bis ein Parkplatz genehmigt ist. Das kann so nicht weitergehen. Wir müssen als Politik und Gesellschaft schneller und besser werden - das muss sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche und Behörden ziehen."

 

Darüber hinaus unterstrich Aiwanger die Bedeutung von Forschung, Entwicklung und einer sicheren Energieversorgung für Innovationen. Im Rahmen der Hightech-Agenda investiert allein das Bayerische Wirtschaftsministerium 1,5 Milliarden Euro in Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz, Cleantech, Quanten-Computing und Chips.

 

Der Innovationsgipfel sei für den Wirtschaftsstandort Bayern von großer Bedeutung, betonte Aiwanger: „Der Gipfel bringt Unternehmen, Wissenschaft und Gründer an einen Ort. Dieser direkte Austausch ist wichtig, um neue Ideen schneller in die Praxis zu bringen und gemeinsam Lösungen für die aktuellen Herausforderungen zu entwickeln.“

 

Ansprechpartnerin:

Dr. Aneta Ufert

Stellv. Pressesprecherin


Pressemitteilung-Nr. 194/26
Ansprechpartner
Prinzregentenstraße 28, 80538 München