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Aiwanger: "Gut, dass die Lage mittlerweile unter Kontrolle ist. Dank an die Einsatzkräfte!"

RUHPOLDING  Seit mehreren Tagen wütet im oberbayerischen Landkreis Traunstein ein Waldbrand. Der Brand war am Gipfel des Saurüsselkopfs in unwegsamen Gelände am Sonntagabend ausgebrochen. Am Montagvormittag hat Traunsteins Landrat Andreas Danzer den Katastrophenfall ausgerufen. Mittlerweile sind rund 140 Hektar Staatswald betroffen, der hier als Schutzwald dient. Für die Bevölkerung und das Trinkwasser besteht aktuell keine Gefahr.

 

Bayerns Wirtschaftsminister und Aufsichtsratsvorsitzender der Bayerischen Staatsforsten, Hubert Aiwanger, hat sich vor Ort ein Bild der Lage gemacht. „Ein Waldbrand ist immer eine Katastrophe, besonders auch wenn es um Schutzwald für Trinkwasser und Lawinenschutz geht. Gut, dass die Lage mittlerweile im Griff ist und hoffentlich bald Regen fällt um die letzten Glutnester zu löschen. Vielen Dank bereits jetzt an alle Einsatzkräfte und Helfer. Wir müssen uns jetzt ein Bild der Lage machen und prüfen, ob sich der Wald hier selbst regeneriert oder wir durch Pflanzungen nachhelfen müssen. Gottseidank ist der Wald nicht großflächig völlig zerstört, viele Bäume haben in dem zerklüfteten Gelände zwischen den Felsen überlebt.“ 

 

Die Bestände bestehen überwiegend aus Kiefer, gemischt mit Fichte, Lärche, Buche, Bergahorn und Tanne. Wie viele Bäume dauerhaft geschädigt sind, wird sich erst nach den Löscharbeiten – teils erst im nächsten Jahr – zeigen. Zudem können Glutnester im Boden lange weiter schwelen.

 

Aiwanger betont: „Wir müssen hier einen langen Atem haben. Wiederbewaldung im Steilhang ist teuer und aufwendig wenn es nicht die Natur selbst macht. Ein stabiler Wald ist hier das Ziel der weiteren Maßnahmen.“

 

Ansprechpartnerin:

Dr. Aneta Ufert

Stellv. Pressesprecherin

 


Pressemitteilung-Nr. 193/26
Ansprechpartner
Prinzregentenstraße 28, 80538 München