PFEFFENHAUSEN Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat die Veranstaltung „Erleben der H2-Mobilität“ in Pfeffenhausen als wichtiges Signal für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft bezeichnet: „Wasserstoff kann auch in der Mobilität eine wichtige Rolle spielen. Bayern geht beim Wasserstoff entschlossen voran. Wir schaffen Infrastruktur, fördern Innovationen und bringen jetzt gezielt Wasserstofffahrzeuge auf die Straße.“
Mit dem neuen bayerischen Förderprogramm für H2-Nutzfahrzeuge setzt der Freistaat einen weiteren starken Impuls. „Wir gehen gezielt das Henne-Ei-Problem an: Beim Aufbau einer Basisinfrastruktur von H2-Tankstellen haben wir bereits deutlich vorgelegt – jetzt bringen wir auch die Fahrzeuge auf die Straße“, so Aiwanger. Bayern unterstützt den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft mit der Förderung von Wasserstofftankstellen und Elektrolyseuren; acht Wasserstofftankstellen sind bereits in Betrieb.
Aiwanger betonte: „Wasserstoff ist überall auf der Welt herstellbar, damit vermeidet man Abhängigkeiten, ist extrem vielseitig und kann für den Transport in verschiedene Zustände versetzt werden, die Anwendungen sind vielfältig, er ist unbegrenzt verfügbar, quasi eine eierlegende Wollmilchsau.“
Mit dem Wasserstoff Technologie-Anwenderzentrum in Pfeffenhausen entsteht zudem ein wichtiger Standort für Entwicklung, Erprobung und Anwendung moderner Wasserstofftechnologien in Bayern. „Hier wird die gesamte Wertschöpfungskette sichtbar – von der Erzeugung über die Betankung bis zum Einsatz im Fahrzeug. Das stärkt Bayern als Wasserstoffstandort und bringt die Technologie schneller in die Praxis“, so Aiwanger.
Ansprechpartnerin:
Nicole Engelhart
Stellv. Pressesprecherin
Pressemitteilung-Nr. 177/26




