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Aiwanger: "Wasserstoff ist strategisch von größtem Interesse für Europa, für Deutschland, für Bayern. Vielen Dank an den TÜV Süd, dass sie als Geburtshelfer der Wasserstoffwirtschaft vor Ort unterstützen"

GARCHING BEI MÜNCHEN  Mit der Eröffnung des neuen Wasserstoff-Prüflabors setzt TÜV SÜD einen wichtigen Impuls für den Hochlauf der globalen Wasserstoffwirtschaft. Der neue Standort ermöglicht umfassende Prüf- und Zertifizierungsleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Materialien über einzelne Komponenten bis hin zu kompletten Systemen. Das Prüflabor trägt damit maßgeblich zur Sicherstellung hoher Sicherheitsstandards bei.

 

Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger betonte bei der Eröffnung des Labors: "Das ist kein Symbolprojekt. Das neue Wasserstoff-Prüflabor ist ein weiteres Puzzlestück beim Hochlauf der Wasserstoffinfrastruktur. In Garching wird Wasserstoff marktfähig gemacht – mit Tests, Prüfungen und Zertifizierungen auf höchstem Niveau. Wenn der TÜV etwas prüft, dann ist das sicher und auch weltweit anerkannt. Genau das brauchen wir, wenn wir bei Wasserstoff vorne bleiben wollen."

 

Weiter betonte der Minister die Bedeutung des Wasserstoffs für die Energieversorgung: "Mit Wasserstoff schicken wir ein neues Pferd ins Rennen. Wir haben die Expertise, bauen neue Lieferketten auf und werden zunehmend unabhängiger von Energieimporten aus kritischen Regionen. Wasserstoff ist strategisch von größtem Interesse für Europa, für Deutschland, für Bayern. Vielen Dank an den TÜV Süd, dass sie als Geburtshelfer der Wasserstoffwirtschaft vor Ort unterstützen."

 

Bereits seit 2020 treibt der Freistaat mit der Bayerischen Wasserstoffstrategie gezielt den Ausbau des Innovationsstandorts voran. Allein im Rahmen der Förderprogramme für Wasserstofftankstellen und Elektrolyseure investiert Bayern insgesamt 220 Millionen Euro in die Wasserstoffinfrastruktur.

 

Das Wasserstoff-Prüflabor in Garching ergänzt strategisch das Wasserstoff-Technologie-Anwenderzentrum (WTAZ) in Pfeffenhausen. Dort werden insbesondere Komponenten für Tanks, Betankungssysteme und Antriebe in Verbindung mit einer Gesamtfahrzeugerprobung – etwa für schwere Nutzfahrzeuge, Pkw und Kleinflugzeuge – getestet und validiert. Zudem ist neben gasförmigem und flüssigem auch kryogener (tiefgekühlter) Wasserstoff verfügbar, während in Garching insbesondere Werkstoffe und einzelne Bauteile sowie Komponenten für verbundene Systeme analysiert und zertifiziert werden.

 

„Die enge Verzahnung und räumliche Nähe zwischen Pfeffenhausen und Garching ist unschlagbar. Wir schaffen hier ein leistungsfähiges Ökosystem, das von der Entwicklung über die Erprobung bis hin zur internationalen Marktzulassung reicht. Das stärkt nicht nur unsere Wirtschaft, sondern sichert auch hochwertige Arbeitsplätze in Bayern“, so Aiwanger.

 

Ansprechpartnerin:

Dr. Aneta Ufert

Stellv. Pressesprecherin


Pressemitteilung-Nr. 168/26
Ansprechpartner
Prinzregentenstraße 28, 80538 München