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Aiwanger: "Micro-Epsilon ist eine Ideenschmiede im ländlichen Raum. Wirtschaft und Wissenschaft müssen eng zusammenarbeiten!"

ORTENBURG   Mit dem Forschungsprojekt „KISSMe3D“ ist es der Micro-Epsilon Messtechnik GmbH gelungen, optische 3D-Messsysteme deutlich effizienter, genauer und anpassungsfähiger zu machen. Dafür setzt das niederbayerische Unternehmen auf eine Kombination aus klassischen, modellgetriebenen Vermessungstechniken und Künstlicher Intelligenz. Das Projekt wurde vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert und zusammen mit der Hochschule Landshut und der Universität Passau umgesetzt. 

 

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger freute sich bei der Abschlusspräsentation in Ortenburg bei Passau über den erfolgreichen Projektverlauf: „Das Förderprojekt KISSMe3D ist ein Paradebeispiel für erfolgreiches Zusammenspiel von Wirtschaft und Wissenschaft. Herausragende Forschung mit praktischer Anwendbarkeit muss nicht nur aus großen Metropolen kommen. Die Micro-Epsilon GmbH zeigt, welches Innovationspotenzial in Niederbayern steckt und ist damit eine echte Ideenschmiede im ländlichen Raum. Nur so schaffen wir gerade für junge Menschen eine Perspektive vor Ort und bleiben zukunftsfähig.“

 

Die Projektergebnisse bergen großes wirtschaftliches Potenzial, so der Minister weiter. „Ich bin überzeugt, dass die Wertschöpfung aus diesem Projekt die Investition deutlich übersteigen wird. Es beschleunigt die Entwicklung und Optimierung von Sensorsystemen, verbessert die Messqualität und ist auch auf andere Anwendungsbereiche übertragbar. Das stärkt den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Bayern und schafft die Grundlage für weitere Entwicklungen im Bereich der hochpräzisen Messtechnik.“ 

 

„KISSMe3D“ lief von August 2021 bis Oktober 2025 und wurde vom Bayerischen Wirtschaftsministerium mit insgesamt 1,24 Millionen Euro im Rahmen der Förderlinie „KI – Data Science“ des Bayerischen Verbundforschungsprogramms gefördert. Die im Zuge des Projekts entwickelten Systeme kommen vor allem in der Industrie zum Einsatz, wo sie genutzt werden, um Oberflächen, Bauteile und Formen berührungslos und präzise zu vermessen.

 

Die Micro-Epsilon Messtechnik GmbH ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen, das seit über 50 Jahren in der Messtechnik tätig ist und über das europaweit breiteste Spektrum an Sensoren, Messsystemen und Prüfanlagen zum Messen geometrischer Größen verfügt. Das Unternehmen hat weltweit über 1600 Mitarbeiter. Ihr Hauptsitz liegt in Ortenburg im Landkreis Passau. Micro-Epsilon erhielt 2014 den Innovationspreis des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. 2024 und 2016 schaffte es das Unternehmen unter „Bayerns Best 50“. 

 

Ansprechpartner:

Korbinian Huber

Stellv. Pressesprecher


Pressemitteilung-Nr. 162/26
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bei der Abschlusspräsentation des Forschungsprojekts „KISSMe3D".
Foto: StMWi/K. Huber
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bei der Abschlusspräsentation des Forschungsprojekts „KISSMe3D". Foto: StMWi/K. Huber
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