MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unterstützt die Forderungen der Bauwirtschaft nach einer schnelleren Umsetzung des sogenannten Gebäudetyps E. Angesichts steigender Baukosten infolge internationaler Krisen betont Aiwanger die Notwendigkeit, Bauvorschriften zu vereinfachen und kostentreibende Standards zu überprüfen. Nach Angaben der Branche sind die Baukosten zuletzt um drei bis fünf Prozent gestiegen.
„Auch beim Bauen muss gelten: Funktionalität statt Wünsch-Dir-was! Die aktuellen Preissteigerungen bei Baustoffen zeigen deutlich: Wir müssen alles daransetzen, das Bauen in Deutschland wieder wirtschaftlicher zu machen“ Immer mehr Wünsche und Vorschriften führen dazu, dass wir nichts mehr umsetzen können. Das müssen wir schleunigst ändern. Der Bund muss jetzt Gebäudetyp E umsetzen! Der Gebäudetyp E ist ein wichtiger Ansatz, um überflüssige Vorgaben abzubauen, ohne die Sicherheit zu gefährden“, so Aiwanger.
Bezahlbarer Wohnraum dürfe kein Luxus werden. „Wenn Bauen immer teurer wird, verschärft sich der Wohnungsmangel weiter. Deshalb braucht die Branche jetzt Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen“ argumentierte der Minister und spricht sich dafür aus, sich stärker an internationalen Vorbildern zu orientieren. „Andere europäische Länder zeigen, dass Bauen auch mit weniger Normen effizient und kostengünstig möglich ist. Deutschland darf sich hier nicht selbst ausbremsen. Wir müssen Bauen statt Bürokratisieren!“
Ansprechpartnerin:
Nicole Engelhart
Stellv. Pressesprecherin
Pressemitteilung-Nr. 161/26

