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Aiwanger: "Der Flughafen München ist ein echtes Zugpferd für unsere Wirtschaft. Der neue Pier am Terminal 1 stärkt Bayerns internationale Wettbewerbsfähigkeit"

 

MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nahm an der feierlichen Eröffnung des Terminal 1 Pier am Flughafen München teil. Für den Minister ist die Stärkung des Flughafens ein positives Zeichen für Bayerns Wirtschaftskraft.

 

Aiwanger: „Der Flughafen München ist ein echtes Zugpferd für unsere Wirtschaft. Die bessere internationale Anbindung ist wichtig für unsere Unternehmen. Die neuen Möglichkeiten stärken Bayerns internationale Wettbewerbsfähigkeit. Mit dem neuen Pier werden zusätzliche Kapazitäten für bis zu sechs Millionen Passagiere jährlich geschaffen. Das ist eine Größenordnung wie ein mittelgroßer Flughafen.“ Am neuen Terminal 1 Pier können gleichzeitig bis zu zwölf Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge oder alternativ sechs Großraumflugzeuge abgefertigt werden.

 

Mit einem Investitionsvolumen von rund 665 Millionen Euro gehört es zu den größten Infrastrukturvorhaben im Freistaat und wird vollständig durch die Flughafen München GmbH finanziert. 

 

Mit Blick auf die aktuelle Lage im Nahen Osten warnt Aiwanger jedoch vor zunehmenden Belastungen für die Luftverkehrsbranche. Der Konflikt mit dem Iran hat zuletzt zu einem deutlichen Anstieg der Kerosinpreise geführt. Die gestiegenen Treibstoffkosten zählen zu den größten Kostentreibern im Luftverkehr. Die Auswirkungen sind bereits spürbar: steigende Ticketpreise, Angebotskürzungen und reduzierte Kapazitäten bei den Airlines.

 

Aiwanger erklärt: „Die Kostenexplosion beim Kerosin ist ein ernstes Problem. Wenn sich der Preis innerhalb kurzer Zeit so massiv erhöht, bleibt das nicht ohne Folgen. Am Ende trifft das die Passagiere, aber auch unsere Flughäfen und die Wirtschaft. Weniger Flüge bedeuten weniger Gäste und weniger Einnahmen."

 

Gleichzeitig sieht der Minister auch Chancen für den Standort München durch mögliche Verschiebungen im internationalen Luftverkehr: „Krisen verändern Verkehrsströme. Wenn Verbindungen wegfallen, werden Alternativen gesucht. Davon können gut aufgestellte europäische Drehkreuze wie München profitieren.“

 

Ansprechpartnerin:

Dr. Aneta Ufert

Stellv. Pressesprecherin


Pressemitteilung-Nr. 140/26

 

Flughafen München
Für Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ist der neue Pier am Terminal 1 ein positives Zeichen für Bayerns Wirtschaftskraft. Foto: StMWi/ B. Brummer
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