MÜNCHEN Die bayerische Arbeitslosenquote lag im März 2026 bei 4,2 Prozent. Gegenüber Februar (4,4 Prozent) ist sie saisonbedingt um 0,2 Prozentpunkte gesunken.
„Trotz der leichten Verbesserung bei der Arbeitslosenquote, bleibt die Lage am Arbeitsmarkt angespannt. Viele Betriebe leiden unter schwächerer Nachfrage, hohen Energiepreisen und zu viel Bürokratie – das bremst Investitionen und Beschäftigung“, so Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.
„Gleichzeitig sehen wir aber ein klares Ungleichgewicht: Viele offene Ausbildungsstellen, aber zu wenige Bewerber. Genau hier setzen wir mit der beruflichen Bildung an. Das duale System ist weltweit ein Erfolgsmodell. Es verbindet Praxis im Betrieb mit fundierter Ausbildung in der Berufsschule und genau das brauchen unsere Unternehmen. Ausbildung ist der schnellste Weg in Beschäftigung und der Schlüssel für unseren Fachkräftenachwuchs“, erklärt der Minister.
Im Februar 2026 verzeichnete die Bundesagentur für Arbeit in Bayern 44.756 Ausbildungsbewerber bei gleichzeitig 68.784 gemeldeten Ausbildungsstellen. Aiwanger: „Auf einen Bewerber kommen 1,5 Lehrstellen. Wer sich früh informiert und bewirbt, hat beste Aussichten auf einen guten Ausbildungsplatz mit Perspektive. Wenn wir diese Lücke schließen, bringen wir junge Menschen schneller in Arbeit und sichern gleichzeitig die Fachkräftebasis unserer Betriebe. Jetzt müssen Politik, Wirtschaft und Schulen noch enger zusammenarbeiten. Unsere jungen Menschen müssen noch konsequenter auf Ausbildungswege vorbereitet werden.“
Die Arbeitslosenquoten in den bayerischen Regierungsbezirken lagen im März zwischen 3,7 Prozent in Schwaben und 4,8 Prozent in Mittelfranken – und damit weiterhin deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 6,4 Prozent.
Ansprechpartnerin:
Dr. Aneta Ufert
Stellv. Pressesprecherin
Pressemitteilung-Nr. 122/26

