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Aiwanger: "Wir haben in Bayern starke, innovative Unternehmen. Wenn Brüssel und Berlin endlich den Fuß vom Bremspedal nehmen, ist deutlich mehr Wachstum drin"

MÜNCHEN/ FÜRTH   Das bayerische Bruttoinlandsprodukt ist 2025 preisbereinigt um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, wie das Bayerische Landesamt für Statistik auf Grundlage vorläufiger Berechnungen heute mitgeteilt hat. Damit ist die bayerische Wirtschaft nach dem Rückgang von 1,3 Prozent im Jahr 2024 wieder leicht gewachsen und liegt über den Bundeszahlen von 0,2 Prozent.

 

Dazu Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die bayerische Wirtschaft ist 2025 wieder gewachsen, allerdings hat Bayern einen höheren Anspruch an Beschäftigung, Wertschöpfung und die Zukunftsfähigkeit unseres Industriestandorts. Die 0,5 Prozent Wachstum dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass unser verarbeitendes Gewerbe stark mit den geopolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu kämpfen hat. Wir brauchen dringend Impulse für unsere Industrie. Fehlende Planungssicherheit und ideologische Debatten wie die um das Verbrenner-Aus oder eine höhere erbschaftsteuerliche Belastung für unseren Mittelstand sind Gift für langfristige Investitionen – das gilt auch für überbordende Bürokratie und eine realitätsferne CO2-Bepreisung. Wir haben in Bayern starke, innovative Unternehmen. Wenn Brüssel und Berlin endlich den Fuß vom Bremspedal nehmen, ist deutlich mehr Wachstum drin.“

 

Bayern befindet sich, was die Wachstumszahlen betrifft, im Mittelfeld der Bundesländer. „Wir sehen, dass die traditionellen Industrieländer alle zu kämpfen haben. Das verarbeitende Gewerbe befindet sich weiter in einer schwierigen Lage, die Bruttowertschöpfung in dem Bereich nahm 2025 preisbereinigt um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ab“, so Aiwanger.  

 

Trotzdem blicke er positiv auf 2026, so der Minister weiter. „Wir haben einen starken Dienstleistungssektor, der im vergangenen Jahr um 0,9 Prozent gewachsen ist. Darauf lässt sich aufbauen. Wir arbeiten weiter gegen die schwierigen Rahmenbedingungen an und sichern mit passgenauen Maßnahmen Wettbewerbsfähigkeit. Wir setzen auf Bürokratieabbau, etwa mit unserem Projekt ,Gründen in 24 Stunden‘, greifen Start- und Scale-ups mit Risikokapital und Netzwerken unter die Arme, machen uns für die Ansiedlung von Unternehmen stark und setzen uns gegenüber Bund und EU für eine wirtschaftsfreundlichere Politik ein.“ 

 

Ansprechpartner: 

Korbinian Huber 

Stv. Pressesprecher 


Pressemitteilung-Nr. 119/26
Ansprechpartner
Prinzregentenstraße 28, 80538 München