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Aiwanger: "Helsing-Pläne in Hallbergmoos sind ein starkes Zeichen für den Sicherheits- und Verteidigungsindustriestandort Bayern"

MÜNCHEN – Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die Pläne des Defence-Technologieunternehmens Helsing, auf einem Grundstück in Hallbergmoos eine „Resilience Factory“ mit Technologiehub zu errichten, als „starkes Zeichen für den Sicherheits- und Verteidigungsindustriestandort Bayern“ bezeichnet.

 

Aiwanger sagte bei einer Pressekonferenz gemeinsam mit dem Deutschland-Geschäftsführer von Helsing, Wolfgang Gammel, sowie dem Hallbergmooser Bürgermeister Sebastian Henn: „Helsing ist ein hochinnovatives, ambitioniertes und leistungsstarkes Unternehmen. Es schafft hochwertige Arbeitsplätze und zusätzliche Wertschöpfung im Freistaat. Das zeigt einmal mehr: Bayern ist das Zentrum der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie und der führende Defense-Tech-Standort.“

 

Helsing, ein führendes europäisches Unternehmen für Verteidigungstechnologie, plant den Erwerb eines rund 250.000 Quadratmeter großen Grundstücks in Hallbergmoos. Auf dem Gelände der „Senderwiese“ soll eine hocheffiziente Produktionsanlage mit automatisierten Montagelinien zur Fertigung von Verteidigungsgütern entstehen. In einem weiteren Schritt ist der Aufbau eines Technologiehubs für Forschung und Entwicklung vorgesehen.

 

Nach einer bundesweiten Standortsuche wurde Hallbergmoos als bevorzugter Standort ausgewählt. Die Gemeinde bietet eine ausgezeichnete Infrastruktur sowie eine hervorragende Verkehrsanbindung.

 

In das Projekt soll ein dreistelliger Millionenbetrag investiert werden. Rund 300 Arbeitsplätze sollen direkt entstehen, hinzu kommen weitere Stellen bei Zulieferern, Partnerunternehmen sowie während der Bauphase. Mehrere Zulieferunternehmen haben laut Helsing-Geschäftsführer Wolfgang Gammel bereits Interesse bekundet, sich ebenfalls vor Ort anzusiedeln.

 

Das Unternehmen Helsing, das 2021 in München gegründet wurde, erhielt Anfang März 2026 einen Großauftrag der Bundeswehr zur Produktion von Drohnentechnologie für die „Brigade Litauen“. Der Auftrag stärkt Helsings Position als führender deutscher Anbieter im Bereich autonomer Wirksysteme. Mit der geplanten „Resilience Factory“ soll nun die Grundlage für den weiteren Ausbau der Produktionskapazitäten geschaffen werden.

 

Aiwanger betonte: „Das Bayerische Wirtschaftsministerium steht seit Längerem in engem Austausch mit dem Unternehmen und hat die Ansiedlungspläne intensiv begleitet. Wir unterstützen Helsing beim Ausbau der Produktionskapazitäten.“

 

Ansprechpartner:

Jürgen Marks

Leiter Pressereferat

 


Pressemitteilung-Nr. 114/26
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Mitte), der Geschäftsführer von Helsing Deutschland, Wolfgang Gammel (rechts), und der Bürgermeister von Hallbergmoos, Benjamin Henn, stellten das Projekt vor. Foto: Korbinian Huber/StMWi
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Mitte), der Geschäftsführer von Helsing Deutschland, Wolfgang Gammel (rechts), und der Bürgermeister von Hallbergmoos, Benjamin Henn, stellten das Projekt vor. Foto: Korbinian Huber/StMWi
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