Bioökonomiestragie Bayern

Die Bayerische Staatsregierung erarbeitet derzeit unter Federführung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie in enger Begleitung durch den Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern und unter Beteiligung von Vertretern der land- und forstwirtschaftlichen Erzeugung, der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft eine Bioökonomiestrategie für den Freistaat Bayern.

Diese Strategie definiert konkrete Maßnahmen, um den Einsatz fossiler Rohstoffe und die Emission von CO2 in Bayern signifikant zu reduzieren. Sie bietet Lösungsansätze für gegenwärtige und künftige ökonomische und ökologische Herausforderungen, ohne soziale Aspekte hintanzustellen. Bayern soll führender Standort für nachhaltige Produkte und Produktionsweisen und damit zum Vorbild für andere Regionen werden.

Am Anfang des Strategieprozesses steht die Analyse der Ausgangslage und Herausforderungen in Bayern – ergänzt um den Blick auf nationale und internationale Einflüsse und Ansätze. Darauf aufbauend werden die Themenfelder „Rohstoffbereitstellung“, „Rohstoffverwendung, Industrieprozesse, Produktentwicklung“, „Recycling, Sammlung, Kreislaufwirtschaft“, „Forschung, Innovation, Ausbildung“ sowie „Gesellschaft, Konsum, Kommunikation“ in Workshops an fünf verschiedenen Standorten in Bayern vertieft, wobei regionale Besonderheiten, Forschungs-Know-How und technologische Stärken berücksichtigt werden.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen von Covid-19 müssen die noch ausstehenden Regionalworkshops abgesagt werden. Die Fortführung des partizipativen Prozesses zur Entwicklung der Bioökonomiestrategie liegt uns am Herzen. Wir suchen nach einer alternativen Lösung und informieren über das weitere Vorgehen.

Die neuen Analysen und Bewertungen der Experten aus Wissenschaft, der land- und forstwirtschaftlichen Erzeugung der Wirtschaft und Gesellschaft, ergänzen die bereits vorhandenen Handlungsempfehlungen des Sachverständigenrates Bioökonomie Bayern und bilden gemeinsam die Grundlage der künftigen Bioökonomiestrategie. Einbezogen sind alle relevanten bayerischen Cluster und Netzwerke sowie die fachlich zuständigen bayerischen Staatsministerien. Die Organisation und Begleitung werden unterstützt durch die Bayern Innovativ GmbH.

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