
Cluster Energietechnik
Starke Impulse für Bayerns Energiewende
Der Übergang zu nachhaltiger Energie zählt zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit und betrifft Unternehmen, Institute und Kommunen gleichermaßen. Das Cluster Energietechnik unterstützt bayerische Unternehmen dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Transformation der Energieversorgung zu meistern. Dies ermöglicht das Cluster durch eine enge Verzahnung von Forschung, Politik und Wirtschaft.
Regelmäßige Kongresse, Foren und Treffen informieren über aktuelle Themen, Technologien und Regularien. Clustertreffs zu spezifischen Themen bieten – beispielsweise auch durch Besichtigungen vor Ort – praxisnahe Einblicke und vielfältige Perspektiven für die teilnehmenden Clusterakteure. Zudem hält der Newsletter "Energie" das Netzwerk über Trends und Entwicklungen auf dem Laufenden, verbindet Theorie mit Praxis und gibt wertvolle Anregungen.
Das Cluster engagiert sich aktiv in nationalen und internationalen Projekten, moderiert Arbeitskreise und koordiniert Verbundprojekte. Mit seinem breiten Netzwerk aus Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft, regionalen Akteuren und dem damit verbundenen Wissens- und Erfahrungspotenzial unterstützt es die bayerische Wirtschaft durch Kontakt- und Kooperationsangebote sowie Technologietransfer, bietet Entscheidungshilfen und ermöglicht durch gezielte Vernetzung die Erschließung neuer Märkte.


Warum Cluster wirken
„Das Ziel des Clusters Energietechnik ist es, Hilfestellung bei der Transformation des Energiesystems zu leisten und dadurch die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit bayerischer Unternehmen zu unterstützen. Unser besonderer Vorteil: Mit unserem breiten Netzwerk aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und auch regionalen Akteuren können wir durch sinnvolle Impulse und Wissenstransfer einen wertvollen Input liefern – auch über die Branchengrenzen hinaus.”
Christopher Ziegler, Clusterleiter
„Gemeinsam mit dem Cluster Energietechnik setzen wir den Blick auf zukunftsweisende Energietechnologien, Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Diese Zusammenkunft ist nicht nur ein Austausch von Ideen, sondern ein Schritt in Richtung einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Energiezukunft.“

Best Practice: Bayerischer Zukunftsstandort voller Energie
Mit Unterstützung des Clusters Energietechnik nimmt die bislang auf Bleibatterien fokussierte MOLL Batterien GmbH die Transformation in Angriff und errichtet in Lichtenfels Europas erste Produktion für Natrium-Ionen-Batterien.
In seiner über 79-jährigen Firmengeschichte hat MOLL die Batterietechnologie mehrfach mit Innovationen geprägt. Heute ist das KMU ein führender Anbieter von Bleibatterien und beliefert unter anderem zahlreiche deutsche Automobilhersteller in der Erstausrüstung. Angesichts der dynamischen Entwicklungen in der Automobilindustrie mit der Umstellung auf Elektromobilität wurde für die MOLL Batterien GmbH eine Neuausrichtung des Geschäfts unumgänglich, weg von der Bleibatterie hin zu einer neuen Technologie.
2021 startete MOLL zunächst mit einem Fokus auf die ZEBRA-Batterie, schließlich fiel die Entscheidung zugunsten der Na+-Technologie, auch bekannt als „Post-Lithium“. Das Vorhaben sollte gemeinsam mit bayerischen Partnern realisiert werden.
Das Cluster Energietechnik unterstützte das Transformationsprojekt entscheidend – durch fachliche Beratung, Kontaktvermittlung zu relevanten Projektpartnern, wie der auf Premium-Lösungen im Werkzeug- und Maschinenbau spezialisierten Siegfried Hofmann GmbH aus Lichtenfels, die Erstellung von Stellungnahmen für Behörden und Ministerien sowie die Vernetzung mit Forschungseinrichtungen und relevanten Netzwerken.
Nach Bewertung aller Standortfaktoren konnte das innovative Vorhaben in Bayern mit bayerischen Partnern gestartet werden. Lichtenfels wird 2026 der erste Standort in Europa sein, an dem Natrium-Ionen-Batterien produziert werden. Moll investiert 103 Millionen Euro, um eine industrielle Fertigung mit einer Kapazität von einer GWh hochzuziehen. Zunächst entstehen 120 Arbeitsplätze. Läuft alles nach Plan, könnte die Belegschaft später um weitere 500 Personen wachsen. Das Projekt ist auch ein erster Schritt, unabhängig von asiatischen Zulieferern zu werden, die bislang vor allem im Bereich Lithium-Ionen-Batterien den Weltmarkt dominieren.
Den vollständigen Best-Practice-Case zu Moll Batterien können Sie hier herunterladen.

„Für MOLL ist die Zusammenarbeit mit dem Cluster Energietechnik ein echter Gewinn. Kompetente und professionelle Beratung, Unterstützung bei behördlichen Verfahren und wertvolle Kontakte zur Forschung haben uns zielsicher dabei unterstützt, innovativ zu wachsen und im internationalen Wettbewerb zu bestehen.“

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