Wirtschaft & Umwelt

Umweltwirtschaft in Bayern

Umwelt und Ressourcen schonende Technologien, Produkte und Dienst­leistungen sind der Königsweg zu einem nachhaltigen Wirtschaften. Die überwiegend mittelständischen bayerischen Unternehmen der Umwelt­wirtschaft sind darauf unterwegs und liegen im internationalen Wettbewerb mit an der Spitze.

Die Umweltwirtschaft umfasst Unternehmen, die nachsorgende (additive) und die vorsorgende (integrierte) Umwelttechnik sowie umweltfreundliche Produkte, umweltfreundliche Bauten, begleitende Dienstleistungen oder Hilfsstoffe am Markt anbieten. Sie ist eine Querschnittsbranche. Die Studie „Umweltwirtschaft in Bayern” geht von 55.000 Beschäftigten in der Umweltwirtschaft und einem Umsatz von 11,6 Milliarden Euro aus. Der Anteil Bayerns an den bundesweit in der Umweltschutzgüterproduktion Beschäftigten liegt nach dieser Schätzung bei 19,7%, der Umsatzanteil bei 19,1%.

Umweltpakt Bayern

Externer Link: Umweltpakt Bayern

Der Umweltpakt Bayern hat sich seit seiner Erstunterzeichnung 1995 zu einem modellhaften Weg im Umweltschutz ent­wickelt. Seine Grundlagen sind Frei­wil­lig­keit, Eigenverantwortung und Kooperation. Seine Ziele sind die Steigerung der Inno­vationsfähigkeit und ein umweltverträgliches Wirtschaftswachstum unter dem Leitbild der Nachhaltigkeit.

Cluster Umwelttechnologie

Im Rahmen der Cluster-Offensive Bayern fördert die Bayerische Staats­regierung die Wettbewerbsfähigkeit bayerischer Unternehmen in der Umweltwirtschaft. Die dazu eingerichtete Clusterplattform hat ihren Sitz in Augsburg mit Zweigstellen in Straubing und Hof. Sie unterstützt Unter­nehmen bei der gemeinsamen Entwicklung von Produkten und Dienst­leistungen, bei der Optimierung von Unternehmensabläufen sowie bei der ge­mein­samen Eroberung internationaler Märkte.

Sie erreichen die Geschäftsstelle des Clusters Umwelttechnologie telefonisch unter +49 821 455 798 - 0 oder im Internet: www.umweltcluster.net

Infozentrum UmweltWirtschaft

Externer Link: Infozentrum Umwelt und Wirtschaft (izu)

Im Rahmen des Umweltpaktes entstand das Infozentrum UmweltWirtschaft (IZU). Es finanziert sich aus den Mitteln der High-Tech-Offensive des Freistaats Bayern und ist ein Angebot für die Bayerische Wirtschaft in erster Linie für kleine und mittelständische Unternehmen aller Branchen sowie für bayerische Behörden. 

Bayerische Nachhaltigkeitsstrategie - Dialogprozess

Externer Link: nachhaltigkeit.bayern

In einem Dialogprozess konnten sich Bürgerinnen und Bürger, Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Gesellschaft in die Diskussion über ein nachhaltiges Bayern einbringen. Unter Berücksichtigung der Dialogergebnisse wurde ressortübergreifend eine endgültige Fassung erarbeitet, die am 17. April 2013 vom Ministerrat beschlossen wurde. Nähere Informationen finden Sie hier.

Klimaprogramm Bayern & Klimaallianz Bayern

Mit dem Klimaprogramm Bayern 2020 verstärkt der Freistaat seine laufenden Klimaschutz-Anstrengungen in den Jahren 2008 bis 2011 um 350 Millionen Euro mit einem auf die spezifischen Verhältnisse in Bayern zugeschnittenen Maßnahmenpaket. Ziel des Programms ist es, Treibhausgas­emissionen weiter zu verringern, sich an die unvermeidlichen Folgen des Klimawandels anzupassen und durch Forschung eine fundierte Datenbasis für weitergehende strategische Entscheidungen vorzuhalten. Aber nicht nur der Staat ist gefordert. Nur im engen Schulterschluss zwischen Wirt­schaft, Politik und Gesellschaft können wir einer drohenden Klima­ver­än­de­rung entgegenwirken. Dazu pflegen wir den Dialog mit allen Akteuren in der Klimaallianz Bayern. Weitere Informationen zum Klimaschutz finden Sie unter

co2ncept plus - Verband der Wirtschaft für Emissionshandel und Klimaschutz e.V.