Statistische Meldungen

Alle öffentlichen Auftraggeber, die zur Anwendung der Vergabeverordnung (VgV), des Abschnitts 2 der VOB/A oder der Konzessions­vergabe­ver­ordnung (KonzVgV) verpflichtet sind, haben jährlich statistische Mel­dun­gen nach § 8 der Vergabe­statistik­ver­ord­nung (VergStatVO) über die im Vorjahr vergebenen Aufträge ab Erreichen der EU-Schwellenwerte zu er­statten.

Statistische Meldungen über vergebene Aufträge im Bereich des Verkehrs, der Trinkwasserversorgung und der Energieversorgung (Sektoren­tätig­keiten) sind direkt an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zu senden.

Alle anderen Aufträge sind dem Bayerischen Staatsministerium für Wirt­schaft und Medien, Energie und Technologie auf dem Dienstweg zu mel­den, das die statistischen Angaben zusammenfasst und an das BMWi weiterleitet.

Das BMWi leitet die deutsche Gesamtstatistik anschließend an die Eu­ro­päische Kommission weiter.

Auf der Website des BMWi – Themen, Rubrik Öffentliche Aufträge, fin­den Sie weiterführende Informationen und die für die Statistiken zu ver­wen­den­den Vor­drucke.

Unabhängig davon sind die öffentlichen Auftraggeber nach § 39 VgV und § 18 EU VOB/A verpflichtet, dem Amt für Veröffentlichungen der EU spä­tes­tens 30 Tage nach der Auftragsvergabe eine Mitteilung über jeden ver­ge­be­nen Auftrag zu übersenden. Die Erfüllung dieser Verpflichtung durch mög­lichst viele Auftraggeber kann erheblich zur Abschaffung der Statistikpflicht beitragen.