Pressemeldung

24.11.2021 | Technologie

Roadmap zur "QuantenTech Vision Bayern" vorgelegt

Staatsminister Aiwanger, Gerlach und Sibler setzen auf Quantensprung für Bayern

MÜNCHEN   Die Bayerischen Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, für Digitales sowie für Wissenschaft und Kunst haben heute die Roadmap für die „QuantenTech Vision Bayern“ veröffentlicht. Ziel der Strategie ist, die hervorragende Ausgangssituation bei der bayerischen Quantenforschung in industrielle Wertschöpfung umzusetzen.

 

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betonte: „Quantentechnologien eröffnen der bayerischen Wirtschaft quer durch alle Branchen ein enormes Anwendungspotenzial. Bereits heute beschäftigen sich zahlreiche Start-ups und Unternehmen aus dem Freistaat erfolgreich mit der Erforschung und Entwicklung von Quantentechnologien und zählen weltweit zur Speerspitze. Die Roadmap für die ‚QuantenTech Vision Bayern‘ trägt dazu bei, das wertvolle Know-how aus der bayerischen Forschung in wirtschaftliche Wertschöpfung zu transferieren. Wir haben zum Ziel, dass zukünftige Technologien und Anwendungen aus Bayern kommen. Als Wirtschaftsministerium unterstützen wir deshalb die Bayerische Quanteninitiative Munich Quantum Valley mit 150 Millionen Euro aus der Hightech Agenda Plus. Insgesamt sind es sogar 300 Millionen Euro, gemeinsam mit dem Wissenschaftsministerium.“

 

Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach bekräftigte: „Die Roadmap unterstreicht unseren bayerischen Führungsanspruch in den Quantentechnologien. Denn nur bei uns bündeln sich die Kompetenzen rund um digitale Zukunftstechnologien von der Wissenschaft über die Lehre bis in die Anwendung in der Wirtschaft. Das haben wir uns auch bei der Erstellung unserer QuantenTech Vision zu Nutze gemacht. Hochkarätig besetzte Arbeitsgruppen haben Strategien entwickelt, um in Bayern eine florierende Quantentech-Industrie zu etablieren: Beispielsweise ist die Sicherung unserer schutzwürdigen Daten vor der Entschlüsselung durch Quantencomputer ein wesentliches Zukunftsthema. Deshalb müssen wir schon heute die Entwicklung von technologischen Komponenten, Software und Managementsysteme für eine quantenresistente Datensicherheit mitdenken. Ich danke allen Beteiligten für ihren wertvollen Einsatz. Der Plan steht, jetzt können wir voll durchstarten, um den Transfer des Quantenwissens aus der Grundlagenforschung in die Unternehmen zu bringen. Damit heben wir Bayern auf das nächste Level.“

 

Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler ergänzt: „Die Quantentechnologien gehören zu den zentralen Erfolgsfaktoren für unsere Wissenschaft und Wirtschaft von morgen. Bei uns im Freistaat findet bereits heute exzellente Forschung und Ausbildung im Bereich der Quantenwissenschaften und -technologien statt. Im Rahmen der Hightech Agenda Plus investieren wir mit insgesamt 300 Millionen Euro kraftvoll in diesen Zukunftsbereich, davon allein rund 150 Millionen Euro im Bereich des Wissenschaftsministeriums. Wir wollen die besten Köpfe und hochkarätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den verschiedenen Bereichen der Quantentechnologien für den Wissenschaftsstandort Bayern begeistern und dafür sorgen, dass unsere Studentinnen und Studenten bei uns auf diesem Zukunftsfeld die beste Ausbildung erhalten.“

 

Über 80 namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Spitzenforschung, Unternehmen und Start-ups haben sich an der Roadmap beteiligt, die Bayern-Innovativ zusammengefasst hat. Die Schwerpunkte lagen auf den Bereichen Quantencomputing/-simulation, -software, -kommunikation und -sensorik.

 

Weiterführende Informationen:

 

Ansprechpartner:

Thomas Assenbrunner

stv. Pressesprecher

 

 

 

 


Pressemitteilung-Nr. 428/21