Pressemeldung

13.10.2021 | Förderung

Einweihung des neuen Fraunhofer-Institutsgebäudes

Weigert: "Das IGCV-Gebäude ist neues Herzstück bei der Forschung im Gießereiwesen. Hiervon profitiert der Wissenschaftsstandort Bayern."

Garching  Das bayerische Wirtschaftsministerium hat das heute eröffnete Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik (IGCV) mit 8,5 Millionen Euro gefördert. Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert hob in seinem Grußwort die Strahlkraft des neuen Institutsgebäudes für den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Bayern hervor: „Die bayerische Gießereibranche in Mittelfranken, Schwaben und der Oberpfalz ist ein wichtiger Zulieferer für viele Industrien insbesondere für den Bereich Automobil- und Maschinenbau. Kein Gehäuse von Windrädern oder wichtige Motorteile würden ohne das Gießen von metallischen Werkstoffen funktionieren. Das IGCV ist ein Schlüsselpartner für die Unternehmen bei der Entwicklung neuer, innovativer Gußlösungen, z.B. wenn Verfahren der additiven Fertigung in der Gießereitechnik eingesetzt werden“, sagte Weigert. „Die Branche steht angesichts des hohen Energiebedarfs in naher Zukunft vor einer Mammutaufgabe. Auch hier kann das IGCV zu ressourceneffizienten Verfahren beitragen.  Nur die Wissenschaft und die Forschung treibt die Weiterentwicklung in der Gießereitechnik voran. Das neue Gebäude der Fraunhofer Gesellschaft in Garching bietet optimale Rahmenbedingungen für diese Forschungsarbeiten in enger Nachbarschaft mit der TU München.“

 

Der hochmoderne Neubau des Gießereitechnikums (Baukosten: 17 Millionen Euro) ist der zweite Standort für die Fraunhofer-Einrichtung für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik: Augsburg und Garching.

Das Architekturbüro Henn ließ sich bei der Gestaltung des Gebäudes von den Strukturen und –farben der Gießereirohstoffe und –materialien inspirieren. „Mit dem Institut für Gießerei-, Composite und Verarbeitungstechnik entsteht ein hochkarätiges Technikum mit zukunftsfähigen Laboren, Werkstatt und Versuchshalle. Die Materialität und Gestalt spiegeln die Gusstechnik wieder. Die stark kontrastierte Fassade schafft eine unverwechselbare neue Adresse für die Fraunhofer Gesellschaft und Ihre Zukunft auf dem Forschungscampus Garching“, sagt der Architekt und Geschäftsführer Martin Henn.

 

Dr. Patrik Hof

Stv. Pressesprecher


Pressemitteilung-Nr. 369/21