Pressemeldung

22.09.2021 | Energiewende

Förderurkunde für Wasserstoff-Tankstelle in Wunsiedel übergeben

Aiwanger: "H2-Tankstellen sind ein wichtiger Baustein der Bayerischen Wasserstoffstrategie"

MÜNCHEN  Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat die erste Förderurkunde im Rahmen des Förderprogramms Wasserstofftankstellen-Infrastruktur übergeben. Das Wirtschaftsministerium will die Errichtung einer Wasserstofftankstelle für Nutzfahrzeuge im oberfränkischen Wunsiedel durch die WUN H2 GmbH mit knapp 1,3 Millionen Euro fördern.

 

Aiwanger: "Wunsiedel ist eine Vorzeigekommune der Energiewende. Dort entsteht bereits ein Elektrolyseur, der die Tankstelle mit grünem Wasserstoff, der vor Ort hergestellt werden wird, versorgt. Der flächendeckende Aufbau einer Wasserstofftankstelleninfrastruktur für Nutzfahrzeuge in Bayern ist ein wichtiger Baustein der Bayerischen Wasserstoffstrategie. Wir brauchen ein dichtes Tankstellennetz, um den Kauf von klimaneutralen Wasserstoff-Fahrzeugen attraktiver zu machen. Daher haben wir ein 50-Millionen-Euro-Förderprogramm aufgelegt, mit dem wir kraftvoll die CO2-freie Zukunft der Mobilität im Freistaat unterstützen."

 

Durch den Bau der Wasserstoff-Tankstelle in Wunsiedel wird es in Zukunft möglich sein, den erzeugten Wasserstoff an die regionale Industrie und kommunale Betriebe abzugeben. So sollen schon 2023, wenn die Tankstelle den Betrieb aufnimmt, anfangs zwei Abfallsammelfahrzeuge, fünf Lkw und zwei Busse betankt werden. Die Abgabemengen sollen dann in den folgenden Jahren sukzessive erhöht werden. Der Elektrolyseur wird mit grünem Strom aus der Region Wunsiedel betrieben.

 

Aiwanger: "Die Wertschöpfungskette in Wunsiedel hat Modellcharakter für ganz Bayern. Die Errichtung von Elektrolyseur und Tankstelle sind Meilensteine auf dem Weg zu einer Wasserstoff-Modellregion. Ich bin sicher, dass andere bayerische Kommunen diesem Weg folgen werden."

 

Mit dem Wasserstoff-Tankstellenförderprogramm soll eine Basis-Infrastruktur von Tankstellen in allen Teilen Bayerns aufgebaut werden. Dafür stehen bis 2023 Fördermittel in Höhe von 50 Millionen Euro bereit. Es werden öffentliche wie nichtöffentliche Wasserstofftankstellen für Nutzfahrzeuge, Busse sowie Logistikfahrzeuge unterstützt.

 

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Ansprechpartner:

Jürgen Marks

Leiter Pressereferat

 

 

 

 


Pressemitteilung-Nr. 331/21