Pressemeldung

03.09.2021 | Tourismus

Wirtschaftsministerium fördert neues Vorhaben zur Digitalen Besucherlenkung

Aiwanger: "Pilotprojekt erhält die Attraktivität der Region rund um Schliersee und Tegernsee"

MÜNCHEN Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert das Projekt Smarte Tourismus Region (STR) im Landkreis Miesbach bis Ende 2023 mit bis zu 464.000 Euro. Das Kommunalunternehmen des Landkreises „Alpenregion Tegernsee Schliersee KU“ will durch die Entwicklung und Umsetzung eines digitalen Prognosemodells zur Auslastung touristischer Ziele in dem touristischen Hotspot Tagesgäste schon vor und während der Anreise über zu erwartende Überlastungen informieren.

 

Bayerns Wirtschafts- und Tourismusminister Hubert Aiwanger: „Mit dem Projekt STR startet die digitale Besucherlenkung in ein neues Zeitalter und leistet einen Beitrag dazu, die Attraktivität der Tourismusregion für die Gäste zu erhalten. Vorschläge für alternative Freizeitaktivitäten in der Region sollen einer Überlastung der verkehrlichen und touristischen Infrastruktur vor Ort vorbeugen.“

 

 In der Alpenregion Tegernsee Schliersee kommt es regelmäßig zur Überlastung der Verkehrsinfrastruktur durch den Tagestourismus. Im Landkreis Miesbach ist dieses Phänomen aufgrund der Nähe der Tourismusregion zum Ballungsraum München besonders ausgeprägt. Die Region verzeichnet an Spitzentagen bis zu 70.000 Tagesausflügler und insgesamt 8,2 Mio. Tagesgäste im Jahr.

 

Das Projekt STR setzt auf digitale Besucherlenkung mit Echtzeitdaten aus Sensorik und weiteren Frequenzdaten, der Erstellung von Prognosen über Besucherauslastungen an Hotspots, Parkplätzen und Verkehrsaufkommen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und Ausspielung der Informationen und Alternativvorschläge in unterschiedlichen Kanälen, z.B. Website, Ausflugsticker, Digitale Screens, Navigationssysteme oder Verkehrsfunk. Die Ergebnisse sollen auch auf andere Regionen übertragbar sein.

 

Ansprechpartner:

Jürgen Marks

Leiter Pressereferat


Pressemitteilung-Nr. 312/21