Aiwanger: "Produkte ‚Made in Bavaria' stehen weltweit hoch im Kurs - Exportgeschäft erweist sich als Zugpferd auf dem Weg aus der Krise"

 

MÜNCHEN   Die weltweite Konjunkturerholung sorgt für einen deutlichen Anstieg der bayerischen Exporte und Importe. Wie das Landesamt für Statistik heute mitgeteilt hat, wurden allein im Juni Waren im Wert von 15,8 Milliarden Euro ins Ausland geliefert. Das waren 18,3 Prozent mehr als im Juni 2020 und 4,7 Prozent mehr als im Juni 2019. Im ersten Halbjahr 2021 stiegen die Ausfuhren ebenfalls um 18,3 Prozent auf 93,2 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Sie liegen damit nur noch 2,6 Prozent unter dem Wert von 2019. Die Einfuhren legten in den ersten sechs Monaten des Jahres um 22,1 Prozent auf 103,1 Milliarden Euro zu.

 

Dazu der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Bayerns Exportwirtschaft hat im ersten Halbjahr 2021 kräftig aufgeholt. Quer durch fast alle Branchen konnten die Exporteure deutliche Zuwachsraten im Vergleich zum Corona-Jahr 2020 verzeichnen. Produkte ‚Made in Bavaria‘ stehen weltweit hoch im Kurs. Damit erweist sich das Exportgeschäft für unsere Wirtschaft als Zugpferd auf dem Weg aus der Corona-Krise.“  

 

Angekurbelt wurden die Auslandsumsätze der bayerischen Unternehmen in den ersten sechs Monaten des Jahres vor allem von der Nachfrage aus China (plus 27,3 Prozent gegenüber erstes Halbjahr 2020), Österreich (plus 20,8 Prozent) und den USA (plus 14,6 Prozent). Hoch im Kurs stehen vor allem Fahrzeuge, Maschinen und Elektrotechnik aus Bayern. Aiwanger: „Maschinen sind nach Autos unser zweitwichtigster Exportschlager. Dass die bayerischen Maschinenexporte im Juni mit einem Plus von 21,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr deutlich zulegen konnten, ist daher ein sehr gutes Signal. Sie übertreffen inzwischen das Vor-Corona-Niveau von Juni 2019. Auch die Automobilausfuhren haben sich weiter erholt. Sie liegen aber noch immer um 17 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass wir mit der in Kürze startenden IAA Mobility in München den Automobil- und Mobilitätsstandort Bayern ins internationale Scheinwerferlicht rücken werden und damit neue Impulse für unsere Leitbranche entstehen.“

 

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Thomas Assenbrunner

stv. Pressesprecher


Pressemitteilung-Nr. 295/21

 

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