Aiwanger: "Jugendliche müssen aufgrund Schultest von 2G befreit sein - Jugendarbeit erleichtern. Zusätzliche Testpflicht in Gastro würde die wirtschaftliche Lage der Branche erschweren."

MÜNCHEN  Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat auf die schwierige Lage der bayerischen Gastronomie hingewiesen. Aiwanger: "Die notwendigen Corona-Auflagen wie Maskenpflicht und 2G haben zu einem Umsatzeinbruch geführt, weil sich weniger Gäste trotz Einhaltung aller Hygieneregeln entscheiden, ins Restaurant zu gehen. Die Coronahilfen des Bundes federn zwar größere Ausfälle ab, doch braucht die Branche bald eine Perspektive, selbst wieder erfolgreich wirtschaften zu können. Ich bin froh, dass es keine Verschärfung bei der 2G-Regel in Bayern gibt.“

 

Es sei kein größeres Infektionsgeschehen durch die Gastronomie ausgelöst worden. Aiwanger: "Die Entscheidung, keine 2G-plus-Regelungen wie in anderen Bundesländern in den bayerischen Restaurants und Gaststätten einzuführen, sei auch durch die disziplinierte Einhaltung der Hygienevorschriften durch Betreiber und Gäste möglich geworden. Das belegen viele Kontrollen. Ich danke allen Beteiligten dafür und bitte darum, diese Konsequenz zu erhalten. Die Nachtgastronomie ist ohnehin geschlossen und wir haben eine Sperrstunde um 22 Uhr.“

 

Aiwanger begrüßte die Verlängerung und Entfristung der 2G-Ausnahmeregelungen für regelmäßig in den Schulen getestete ungeimpfte Jugendliche. Sie können an Sport- oder Kulturveranstaltungen teilnehmen, obwohl sie nicht geimpft sind. Aiwanger: "Wir haben hier durch die regelmäßigen Schultestungen eine gute Sicherheit. Die Entfristung schafft Klarheit, dass die Reglung dauerhaft erhalten bleibt. Sobald es das Infektionsgeschehen erlaubt, sollten wir auch allen Jugendlichen wieder erlauben, weitere Bereiche ohne 2G wahrnehmen zu können.“

 

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