Aiwanger: "Wir unterstützen den Handel mit voller Kraft - der Bund muss die Hilfsprogramme nachbessern!"

MÜNCHEN  Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat bei einem Runden Tisch Verständnis für die schwierige Lage des Einzelhandels gezeigt und mit Branchenvertretern Lösungsansätze diskutiert. "Insbesondere der Handel in den Innenstädten ist durch die Einführung von 2G im aktuellen Weihnachtsgeschäft stark betroffen, diese Regelung muss überdacht werden. Kunden bleiben fern, die Zutrittskontrollen sind kostenintensiv. Doch auch bei Läden des täglichen Bedarfs, die von 2G ausgenommen sind, wirken sich andere Corona-Maßnahmen wie die Absage der Weihnachtsmärkte sowie die Einschränkungen bei Gastronomie und Veranstaltungen negativ aus. Deshalb setze ich mich in Berlin für eine Verbesserung der Überbrückungshilfe IV ein: Der Höchstfördersatz für die Fixkostenerstattung muss auch 2022 bei 100 Prozent bleiben und soll nicht auf 90 Prozent gekürzt werden. Zudem soll der Wert von Saisonware, die nicht verkauft werden kann, wieder zu 100 Prozent erstattet werden können. Das hatte sich im letzten Winter bewährt und muss weitergeführt werden."

 

Zudem hat der Minister mit den Vertretern des Einzelhandels weitere Maßnahmen diskutiert, um den Handel zu fördern. Dazu zählt auch die Belebung der Innenstädte, sobald es die Infektionszahlen im Frühjahr und Sommer erlauben. Aiwanger: "Wir müssen gemeinsam mit den Kommunen Konzepte überlegen, wie wir die Innenstädte beleben. Zum Beispiel mit Stadtteilfesten oder Bürgerfesten, die wir mit einer langen Verkaufsnacht vor Ort kombinieren. Die Menschen wollen konsumieren, sie wollen es sich gut gehen lassen und auch dem Handel und der Gastro etwas Gutes tun. Hier unterstützen wir den Handel und die Wirtschaft vor Ort mit voller Kraft."

 

 

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